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In Doha steht das Finale der Longines Global Champions Tour auf dem Programm

In Doha steht das Finale der Longines Global Champions Tour auf dem Programm

09/11/2018 um 10:52Aktualisiert 09/11/2018 um 10:53

Die Longines Global Champions Tour ist die Springsport-Serie mit den weltweit höchsten Preisgeldern.  An diesem Wochenende steht in Doha, Katar, das Finale der Tour auf dem Programm. Der Gesamtsieger der aktuellen Saison wird jedoch nicht erst in der arabischen Metropole ermittelt - er steht bereits fest. Der Brite Ben Maher hat seinen Sieg mit exzellenten Leistungen vorzeitig festgezurrt.

Abgesehen von Ben Maher können sich alle Springreiter im Tour-Ranking noch verbessern. Ein Platz weiter oben in der Rangierung bedeutet auch ein höheres Presigeld – und das will sich bei der Longines Global Champions Tour kein Springreiter entgehen lassen. Aus Deutschland haben sich gleich sieben Reiter mit ihren Pferden auf den Weg nach Doha gemacht. Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum, Daniel Deusser, Marcus Ehning, Philip Houston, Christian Kukuk und David Will möchten ein Stück von der exquisiten Preisgeld-Torte der LGCT mit nach Hause nehmen und bringen daher Pferde an den Start, die zu den Routiniers auf Fünf-Stern-Niveau zählen. 

Titlverteidiger im Longines Global Champions Tour Grand Prix von Doha ist Bassem Hassan Mohammed aus Katar, der im vergangenen Jahr den Sieg in der finalen Wertungsprüfung erringen konnte und dafür vom heimischen Publikum frenetisch gefeiert wurde.  Er wird in diesem Jahr alles daran setzen seinen Erfolg zu wiederholen. Derzeit auf Platz 43 im Tour-Ranking wird dem Katari dies zwar nicht zu einer enormen Platzverbesserung verhelfen, doch Ruhm und Ehre des Sieges in der Heimat-Etappe haben für Springreiter ebenfalls einen hohen Stellenwert.

Der Weg zum Sieg ist jedoch schwer. Immerhin sind etliche der weltbesten Reiter angereist und stellen eine imposante Konkurrenz dar. Viele Reiter, die in Doha starten, gehörten auch bei den Weltreiterspielen in Tryon im September zu den vorne Platzierten. Zu den Teilnehmern in Katar an diesem Wochenende zählt unter anderem die Nummer eins der Welt, der Niederländer Harrie Smolders, die US-Amerikanerin Laura Kraut, der Italiener Lorenzo de Luca,  der Belgier Jerome Guery, der Brasilianer Yuri Mansur und der Ire Shane Sweetnam. Angesichts dieser Konkurrenz sind die Chancen für Bassem Hassan Mohammed nicht sehr hoch, den Sieg erneut zu holen. 

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