Die Generalversammlung des Club of International Dressage Riders (IDRC) wurde in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie online und per Zoom abgehalten. Am 7. Dezember um 15.00 Uhr öffneten sich die digitalen Türen für alle internationalen Dressurreiter, um der Veranstaltung beizuwohnen. Für die Abstimmung bei der Wahl der zu besetzenden Positionen waren jedoch nur die Mitglieder des IDRC zugelassen. Zu besetzen waren mehrere Funktionen, drei davon im Vorstand. Dazu zählte auch die Funktion des Präsidenten, nachdem die bisherige, langjährige Präsidentin Kyra Kyrklund ihren Rücktritt angekündigt bekanntgegebe hatte. Die finnische olympische Dressurreiterin und Trainerin, die 2010 nach Margit Otto-Crepin zum Präsidenten gewählt wurde, hat jetzt das Amt der Vizepräsidentin.
Bei den diesjährigen Wahlen standen gleich drei neue Kandidaten aus Deutschland zur Wahl. Neue Präsidentin des IDRC ist Isabell Werth. Sie kann auf die Unterstützung von Klaus Roeser zählen, der zum Generalsekretär ernannt wurde. Michael Klimke, der Bruder der Vielseitigkeitsreiterin Ingrid Klimke, wurde zum Schatzmeister ernannt und ist der dritte Deutsche, der neu im obersten Vorstand des IDRC ist.
Das IDRC ist die offizielle Vertretung der internationalen Athleten bei der FEI. Der 1986 gegründete IDRC hat die Aufgabe, die Leitungsgremien und die internationalen Organisatoren von Dressurveranstaltungen bei der Verbesserung des Images des Pferdesports zu unterstützen. Eines der Hauptziele ist es, die Interessen der aktiven internationalen Dressurreiter zu vertreten. Isabell Werth sieht hier ihre Hauptaufgabe als Präsidentin des IDRC.
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Dressurreiter brauchen eine starke Stimme für ihre Interessen. Und Isabell Werths Stimme wird stark sein. Es gibt niemanden wie Isabell Werth, wenn es um das Dressurreiten geht. Die Multichampionesse hat mehr Medaillen gewonnen als jeder andere. Ihr Wissen über das Trainieren von Pferden ist in jeder Hinsicht wertvoll. Isabell Werth war bereits früher aufgefordert worden für das Amt der Präsidentin zu kandidieren, lehnte dies jedoch ab. Die Corona-Zeit lieferte Gelegenheit einige Dinge in Ruhe zu überdenken - jetzt hat die Nummer eins der Welt ihre Meinung geändert und hat sich bei der Generalversammlung zur Wahl gestellt. In Zukunft wird Isabell Werth ihre Stimme für die Dressurreiter erheben.
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