In Oliva haben die Springreiter die Gelegenheit zum ersten Mal in diesem Jahr Maß zu nehmen und auszuloten wie sie gegenüber der Konkurrenz in Form sind. Besonders gut gelingt dies beim Jahresauftakt in Spanien Janne Friederike Meyer-Zimmermann, die sich mit ihrem Pferd Minimax Hoffnungen darauf machen darf im Sommer die deutschen Farben bei den Olympischen Spielen in Tokio zu vertreten.
Der Sieg im Großen Preis ging an den Franzosen Julien Epaillard mit seinem Routinier Usual Suspect d'Auge. Das Paar galoppierte nach 33,34 Sekunden über die Ziellinie und war damit rund zwei Sekunden schneller als Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrem 12-jährigen Cornado-Sohn (35,69). Doch Platz zwei war für die norddeutsche Amazone ein wunderbarer Beweis für die Top-Form ihres Pferdes. Das Pferd des französischen Siegers ist weitaus routinierter als Büttner's Minimax und hat bereits etliche Stechparcours mit hohem Tempo gemeistert. Hinter Usual Suspect d'Auge und Julien Epaillard Platz zwei zu belegen, ist daher eine beachtliche Leistung. Konnte das deutsche Paar doch im Stechen mit insgesamt 17 Paaren etliche weitere bekannte Kombinationen wie Penelope Leprevost mit Vancouver de Lanlore hinter sich lassen.
Platz drei ging an den Belgier Olivier Philippaerts mit Le Blue Diamond van't Ruytershof (36,08). Zu den Paaren, die am Stechen teilnahmen, gehörten mit David Will und Veneno und Gerrit Nieberg und Chactus (Platz 7) noch zwei weitere deutsche Paare.
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Bereits einen Tag zuvor konnte Janne Friederike Meyer-Zimmermann mit ihrer Nachwuchshoffnung Chesmu einen Sieg einfahren und die Ehrenrunde anführen. Auch dies war eine höchst willkommene Bestätigung für die Bestform, in der die Pferde der deutschen Amazone aktuell unterwegs sind.
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