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Martin Fuchs triumphiert bei Baseler Weltcup-Premiere

Martin Fuchs triumphiert bei Baseler Weltcup-Premiere

14/01/2019 um 12:07Aktualisiert

Die Schweizer Stadt Basel war am vergangenen Wochenende Treffpunkt für viele  Spitzensportler unter den Springreitern. Erstmals wurde im Rahmen des CSI Basel auf Fünf-Stern-Niveau eine Etappe des FEI Longines Weltcup der Springreiter in der Western European Division I ausgetragen. Der Sieg ging an Martin Fuchs, den WM-Zweiten aus Tryon, der für diese Aufgabe sein WM-Pferd gesattelt hatte.

Basel hat Zürich als Autragungsort für den FEI Longines Weltcup der Springreiter abgelöst und konnte beim CSI auf Fünf-Stern-Niveau am vergangenen Wochenende eine glänzende Premiere feiern. Der Sieg von Martin Fuchs,  Eidgenosse und obendrein der zweite der Einzelwertung bei den Weltreiterspielen von Tryon, verlieh der Springprüfung einen ganz besonderen Glanz aus Sicht der Veranstalter und der Zuschauer – gewissermaßen das Sahnehäubchen. 

Martin Fuchs, 26 Jahre jung, Sohn von Thomas Fuchs und Neffe von Markus Fuchs, kann trotz seiner jungen Jahre schon auf etliche große sportliche Erfolge zurückblicken. Mit seinem Spitzenpferd Clooney hat er 2016 als Teilnehmer der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 die Schweizer Farben vertreten und belegte bei den Weltreiterspielen von Tryon, USA, 2018 Platz zwei in der Einzelwertung. Das gerade dieses meisterliche Paar den Sieg bei der Weltcup-Premiere des CSI5* Basel holen konnte, war für die Veranstalter ein ganz besonderer Anlass zur Freude. Zudem war der Schimmel am Samstag zum Schweizer Springpferd des Jahres 2018 erkoren worden. 

Dabei war es im Umlauf keineswegs abzusehen, dass die Weltcup-Prüfung von Basel in Schweizer Hände gehen sollte. Weder Romain Duguet noch Steve Guerdat – aktuell die Nummer eins der Weltrangliste – noch Nadja Peter Steiner oder einem anderen Schweizer Kollegen glückte im Umlauf eine Nullrunde. In der Tat sorgte der kapriziöse Parcoursaufbau von Frank Rothenberger dafür, dass lediglich drei Paare den Umlauf ohne Fehler absolvierten. Im Stechen mit drei Paaren machten dann der Schweizer Martin Fuchs, der Niederländer Marc Hotuager und der Belgier Pieter Devos den Sieg unter sich aus. 

Marc Houtzager, der als erster Reiter den Stechparcours eroberte, lieferte mit Sterrehof’s Calimero eine Nullrunde, doch seine Zeit reichte am Ende nur für Platz zwei. Pieter Devos lieferte im Sattel von Apart die schnellste Runde, ein Abwurf sorgte aber dafür, dass der Belgier am Ende Platz drei belegte. und so war es am dritten und letzten Starter im Stechen den Sieg nachhause zu holen. Mit seinem Pferd Clooney, das 2018 im Frühjahr aufgrund einer Kolik operiert werden musste und anschließend vorsichtig wieder aufgebaut und in den Sport zurück gebracht wurde, konnte der Schweizer Springreiter damit einen weiteren großen Erfolg feiern. 

Der Sieg brachte Martin Fuchs neben dem Preisgeld auch 20 Punkte für das Weltcup-Ranking ein. Aktuell rangiert er auf der Liste auf Position drei. Sein Landsmann Steve Guerdat führt das Ranking an. Beide Reiter haben damit das Ticket für das Finale der Weltcup-Serie Anfang April in Göteborg in der Tasche. Inzwischen sind es nur noch drei Etappen, die beim FEI Longines Weltcup der Springreiter in dieser Saison ausgetragen werden. Die nächste Station ist Leipzig und wird am kommenden Wochenende ausgetragen. Ende Januar folgt die Etappe in Amsterdam, Anfang Februar die Sation in Bordeaux.

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