Einen gelungenen Auftakt hat der us-amerikanische Springreiter McLain Ward beim Winter Equestrian Festival in Wellington, Florida, feiern können. Mit seinem 12-jährigen Hengst Catoki ließ der 46-jährige Reiter die Konkurrenz hinter sich. Der Hengst aus westfälischer Zucht ist seit rund einem Jahr unter dem Sattel von McLain Ward. Für den aktuell auf Platz 14 der Weltrangliste rangierenden Ward und den Westfalen ist der Sieg in Wellington der erste Sieg in einem Grand Prix. Allzu viele Turnier-Starts hat das Paar im Corona-Jahr 2020 darüber hinaus noch nicht gemeinsam bestreiten können. Umso bedeutender ist daher der nun erzielte Erfolg.
Der Name des Pferdes ist geläufig. Der Hengst ist nach seinem sehr erfolgreichen Vater Catoki benannt. Der war bis 2015 unter Philipp Weishaupt in internationalen Parcours erfolgreich unterwegs und wechselte dann unter den Sattel des dänischen Nachwuchsreiters Emil Hallundbaek. Inzwischen 23 Jahre alt, steht Catoki ausschließlich im Deckeinsatz und gibt sozusagen hauptberuflich seine Gene weiter. Mit vollem Erfolg, wie man am Triumph seines gleichnamigen Sohnes sehen kann. Im Stechen mit vier Paaren zeigte einzig Catoki eine Doppelnullrunde. Zudem lieferte er noch die beste Zeit im Stechen.
Das Nachsehen hatte Erynn Ballard, die im Sattel von Kamilla am dichtesten an die zeit von McLain Ward und Catoki heran kam. Die für Kanada startende Amazone belegte Platz zwei vor Grace Debney mit Zarina de Vidau.
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