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Mexico City feiert belgischen Sieger im Longines Grand Prix

Mexico City feiert belgischen Sieger im Longines Grand Prix

17/04/2019 um 13:50

Jerome Guery (Belgien) hat bei der Longines Global Champions Tour Etappe von Mexico City im Sattel seines Neuzugangs Quel Homme de Hus brilliert und sich mit seinem Sieg im Longiens Grand Prix das Ticket für die Play-Offs gesichert. Das Rennen auf die vorderen Plätze im Tour-Ranking hat mit der zweiten Etappe kräftig Fahrt aufgenommen.

Mexico City war Schauplatz der zweiten Station der Longines Global Champions Tour in der Saison 2019 und sorgte mit einem exzellenten Starterfeld für großartigen Sport. Einer, der dabei maßgeblich ins Rampenlicht rückte, war der Belgier Jerome Guery, der für den Longines Grand Prix am Samstag der Veranstaltung seinen neuen Sportpartner Quel Homme de Hus gesattelt hatte. Der Auftritt des Paares, das erst seit wenigen Wochen gemeinam unterwegs ist, lässt auf eine großartige gemeinsame Zukunft hoffen. Bei dem ersten Fünf-Stern-Grand Prix, den Quel Homme de Hus unter seinem neuen Reiter bestritt, konnte der 13-jährige Holsteiner seine Stärken gleich voll und ganz ausspielen. 

“Er ist ein besonderes Pferd, das es verdient, an 5-Stern-Prüfungen teilzunehmen. Ich hatte nicht erwartet, am [Samstag] zu gewinnen, und ich hatte noch nie so ein Gefühl für ein Pferd!” schwärmte Jerome Guery nach seinem Sieg. Der Auftritt des Paares Jerome Guery und Quel Homme de Hus lässt an Paare wie Harrie Smolders mit Don (2017) aber auch Ben Maher und Explosion (2018) denken, die in den letzten beiden Jahren jeweils die gesamte Saison über dominieren konnten. Die nächsten Etappen werden zeigen, ob der Belgier mit seinem Holsteiner Hengst an diese Glanzleistungen anknüpfen kann.

Im Stechen mit 12 Paaren beim Longines Grand Prix der LGCT von Mexico City, vertrat einzig Daniel Deußer die deutschen Farben. Er konnte eine der sieben Nullrunden zeigen und belegte mit seiner Zeit von 43,29 Sekunden Platz sieben. Schneller als der Sieger waren Bertram Allen (Irland) und Maikel van der Vleuten (Niederlande) unterwegs, doch Abwürfe sorgten dafür, dass diese Reiter am Ende hinter Daniel Deußer rangierten. 

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