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Nationenpreis in Sopot und DM in Luhmühlen – am Wochenende stehen spannende Entscheidungen an

Nationenpreis in Sopot und DM in Luhmühlen – am Wochenende stehen spannende Entscheidungen an

14/06/2018 um 11:45Aktualisiert 14/06/2018 um 11:46

An diesem Wochenende wird es bei den Springreitern und den Vielseitigkeitsreitern besonders spannend. In Sopot, Polen steht für die deutschen Springreiter die vorletzte Etappe der Nationenpreis-Serie an, bei der Punkte geholt werden können. In Luhmühlen tragen die Vielseitigkeitsreiter ihre Deutschen Meisterschaften aus.

Während die Dressur- und Springreiter ihre neue Titelträger, die Deutschen Meister, bereits am vergangenen Wochenende in Balve ermittelt haben, starten die Vielseitigkeitsreiter an diesem Wochenende im Rahmen des CIC3* von Luhmühlen bei der Deutschen Meisterschaft. Im vergangenen Jahr holte Bettina Hoy im Sattel von Seigneur Medicott den Titel. Sie wird in diesem Jahr die Titelverteidigung antreten, jedoch mit Designer. Ihr Siegerpferd von 2017 Seigneur Medicott ist inzwischen verkauft.

Als Titelverteidigerin gehört Bettina Hoy zu den Favoriten. Schärfste Konkurrentin bei der Jagd auf den Titel wird Julia Krajewski sein, die 2017 die CCI4* Prüfung in Luhmühlen für sich entscheiden konnte. Sie ist derzeit bestens in Form. Aus Bramham, Großbritannien, kehrte die Reiterin gerade mit der goldenen Schleife zurück, nachdem sie einen sensationellen Start-Ziel-Sieg verbuchen konnte. Bettina Hoy, die seit rund einem Jahr die eigene Sport-Karriere ein wenig zurückgefahren hat, um sich ihrem Traineramt zu widmen, wird sich anstrengen müssen, um gegen Julia Krajewski zu bestehen.  Das Duell der beiden Amazonen verspricht den Zuschauern spannenden Sport auf höchstem Niveau.

Spannend wird es auch in Sopot, Polen, bei den Springreitern. Für die deutsche Mannschaft ist diese Etappe der Longines FEI Nationenpreis-Serie die vorletzte Gelegenheit Punkte zu sammeln, während fast alle übrigen Teams noch zwei bis drei Möglichkeiten nutzen können, um das Konto aufzubessern. Der Druck ist enorm hoch. Otto Becker hat daher ein Team zusammengestellt, dass Nervenstärke mitbringt. Am Sonntag werden Janne Friederike Meyer-Zimmermann, Mario Stevens, Hans-Dieter Dreher, Maurice Tebbel und Denis Nielsen die deutschen Farben vertreten. Ein Sieg, der die volle Punktzahl bringt, wäre wünschenswert. Nicht nur, um die Nerven zu beruhigen. Schließlich geht es darum ausreichend viele Punkte zu sammeln, damit die Teilnahme am Finale in Barcelona sichergestellt ist. 

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