Das FEI Weltcup-Finale der Dressurreiter findet vom 31. März bis 5. April 2021 in Göteborg (Schweden) statt. Doch mit einer überwiegend europäischen Besetzung wird das Finale der Serie eher ein Europa-Cup. Grund für diese Entwicklung ist: Die FEI hat einige Anpassungen bezüglich der Startplatzvergabe beim Weltcup-Finale vorgenommen. Darüber informiert wurde anschließend jedoch nicht wie gewohnt. Informationen über die Änderungen kamen eher zufällig auf – und sorgten bei einigen Reitern für Verärgerung.
Der Weltreiterverband hat die Verteilung der Tickets für das Finale der Dressur-Weltmeisterschaft 2021 überarbeitet. Insgesamt achtzehn Plätze stehen beim Finale zur Verfügung, für die sich Teilnehmer der Serie im Laufe der Saison bei den Qualifikations-Turnieren qualifizieren konnten. Laut Beschluss des FEI Dressur-Komitees von Anfang Dezember 2020 werden drei der Plätze nun anders besetzt als bislang üblich.
Dabei handelt es sich um den Platz für einen Athleten aus dem Gastgeberland (Wildcard), einen „Non-League-Reiter“ und den Punktbesten abseits seiner Liga. Diese drei Final-Startplätze werden beim Welt Cup Finale in Göteborg 2021 der Westeuropäischen Liga zugeschlagen, die mit insgesamt neun Start-Tickets ohnehin schon die stärkste Liga bildet. Da auch Isabell Werth in ihrer Funktion als Vorjahressiegerin startberechtigt ist, ergibt dies insgesamt 13 Paare aus der Westeuropäischen Liga. Unverändert bleiben die Startplätze für je zwei Reiter der Nordamerika-Liga und der Zentraleuropa-Liga sowie ein Ticket für einen Reiter der Pazifik-Liga (Australien und Neuseeland).
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Da die Reiter und die Nationalen Reiterverbände nicht wie gewohnt von der FEI über die Veränderungen informiert wurde, regte sich schnell Unmut unter den betroffenen Athleten, die sich trotz der durch Corona um einige Starts reduzierte Saison Hoffnungen auf eine Teilnahme am Welt Cup Finale gemacht hatten. Verborgen geblieben ist der Beschluss trotz mangelhafter Kommunikation nämlich nicht. Isabell Werth, die gerade erst zur Präsidentin des Internationalen Dressur Reiter Clubs gewählt wurde, hat damit gleich einen wichtigen Punkt auf der Agenda stehen. Sie hatte bereits bei ihrer Wahl zur Präsidentin als eines der großen Ziele eine verbesserte Kommunikation mit den Reitern formuliert. Völlig zurecht, wie das Vorgehen der FEI zeigt.
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