"Ich dachte auch, dass Pidcock gewonnen hat, dafür hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt. Aber das Zielfoto zeigte, dass es anders war", sagte UCI-Kommissär Jempi Jooren, der für die Einrichtung der Zielkamera zuständig ist, der belgischen Zeitung "Het Laatste Nieuws".
Zugleich erklärte er, weshalb der Eindruck entstanden sei, dass Pidcock um Millimeter vorn gewesen sei: "Die Kameras des NOS oder des VRT (übertragende Fernsehsender, d. Red.) verfügen über eine Art Weitwinkelobjektiv, das häufig ein verzerrtes Bild liefert."
Die Jury brauchte mehr als zehn Minuten, um Van Aert schließlich als Sieger zu ermitteln.
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Wie "Het Laatste Nieuws" in einem weiteren Beitrag erläuterte, sei im Normalfall ein Kommissär ausreichend, der als Zielrichter auch das Ergebnis bestimme. Weil es so knapp zuging, habe in diesem Fall allerdings die aus einem Franzosen, zwei Belgiern und einem Niederländer bestehende internationale Jury zusammenkommen müssen.
"Sie haben sich das Zielfoto angesehen und gemeinsam entschieden, dass Van Aert der Gewinner ist", erklärte "HLN"-Reporter Stijn Vlaeminck.

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