Immerhin konnte Colbrelli das dritte Teilstück der Tour-Generalprobe für sich entscheiden.
Am Donnerstag musste er sich Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) nach Foto-Finish geschlagen geben, nachdem der Brite 1000 Meter vor dem Ziel angegriffen hatte. “Ich kann Thomas nur gratulieren, er hat genau im richtigen Moment attackiert”, nahm Colbrelli seinen erneuten zweiten Platz sportlich. Seine Mannschaft hatte im Verlauf der schweren Etappe viel Arbeit verrichtet, im Finale fehlte dem Kapitän dann die Unterstützung, um den Tour-de-France-Sieger von 2018 noch abfangen zu können.
“Ich hatte keine Teamkameraden mehr bei mir, außer Jack Haig, aber der hatte schon fürchterlich viel Arbeit verrichtet. Jack fuhr schon ab 20 Kilometer vor dem Ziel von vorn und hatte nichts mehr im Tank”, erklärte Colbrelli, der als nominell schnellster Mann im kleinen Feld früh zum Spurt ansetzte, um den enteilten Thomas noch zu stellen. “Ich musste meinen Sprint 300 Meter vor dem Ziel beginnen, aber am Ende hat es nur zu Platz zwei gereicht. Ich hatte gleich das Gefühl, dass ich nicht ganz vorbeigekommen war – und das wurde dann vom Zielfoto bestätigt”, sagte der Lombarde.
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An den letzten drei Etappen geht es für das Dauphiné-Peloton in die Berge - kein Terrain für Colbrelli. “Jetzt ist es nur noch eine Frage des Überlebens, um das Grüne Trikot zu verteidigen”, so der Führende in der Punktewertung, dessen nächste Ziele in der sehr nahen Zukunft liegen. “Es war eine gute Woche. Ich bin zufrieden über meine Form und hoffe sie bis zur Tour halten zu können. Mein Traum ist es dort eine Etappe zu gewinnen”, blickte Colbrelli voraus.
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