So lief das Straßenrennen der Männer bei der DM: Georg Zimmermann holt sich Titel trotz Defekts - angrifflustiger Schachmann geschlagen
Deutsche Meisterschaft
Herren | 29.06.2025
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Update 29/06/2025 um 18:46 GMT+2 Uhr
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Damit darf ich mich von einem fantastischen Männerrennen der deutschen Meisterschaft verabschieden und bedanke mich, dass Sie mit dabei waren.
Auf Platz fünf fährt Stork solo ins Ziel, sowie auch der sechste Buchmann. Dahinter gab es noch einen Sprint um die letzten Plätze in den Top zehn. Auf den Rängen sieben bis zehn landen Politt, Zwiehoff, Jasch und Schachmann.
Der deutsche Meister heißt Georg Zimmermann, der sich im Sprint gegen Engelhardt durchsetzt. Dahinter sprintet ein entfesselt fahrender Schiffer auf Rang drei. Er kann Kämna hinter sich halten. Man muss auch noch anführen, dass Zimmermann hier heute wohl klar der stärkste war, denn zwischenzeitlich verlor er durch einen Defekt fast eine Minute.
1 km
Das Duell heißt am Ende wohl Engelhardt gegen Zimmermann. Die beiden konnten sich absetzen. Dahinter gibt es den Zweikampf zwischen Kämna und Schiffer. Noch ein Kilometer bis ins Ziel.
2 km
Engelhardt versucht es als Erstes mit einer Attacke. Kämna setzt sich sofort an sein Hinterrad. Buchmann hat die größten Probleme und auch Stork fällt zurück.
3 km
Angekommen in Krickenbach gehts jetzt rein in den letzten Anstieg. Hier erwarte ich eine Attacke und ich bin sehr gespannt was Schiffer noch drauf hat. Der sieht ja immer noch fast locker aus.
5 km
Die Sechsergruppe ist noch immer beisammen. Die Entscheidung muss wohl in den Anstiegen fallen oder zur Not dann im Zielsprint. Die Verfolger sind zu weit zurück. Mit 1:15 Minuten ist es jetzt klar, dass der Sieger aus dieser Gruppe kommen wird.
9 km
Bei der Einfahrt in den für uns nicht ersichtlichen Bereich liegen noch alle sechs beisammen. Hoffentlich ist das auch nach dieser Waldpassage auch noch der Fall. Dann steht nur noch ein Anstieg nach Krickenbach und der letzte Anstieg und die Abfahrt zurück nach Linden an. Wer wird deutscher Meister?
10 km
Lennard Kämna versucht jetzt noch vor dem nächsten Anstieg eine Attacke zu lancieren. Zimmermann bringt die anderen aber wieder heran und Engelhardt setzt einen weiteren Angriff.
12 km
Wahnsinn! Schachmann sah so stark aus und jetzt ist er wirklich komplett K.O. Noch etwas mehr als zehn Kilometer und drei Anstiege dann kennen wir den Sieger. Jetzt sind die Fahrer dann gleich zum letzten Mal in Queidersbach.
15 km
Schachmann fällt zurück und vorne laufen die Gruppen zusammen. Damit haben wir mit Zimmermann, Kämna, Engelhardt, Stork, Schiffer und Buchmann nun sechs Fahrer die um den deutschen Meistertitel kämpfen.
18 km
Dahinter versuchen jetzt Kämna, Engelhardt, Florian Stork (Tudor) und Zimmermann noch an die Spitze heranzukommen. Vorne sieht jetzt plötzlich Schachmann nicht mehr so stark aus. Er hat Probleme an Buchmann dranzubleiben. Schiffer bleibt aber dabei.
20 km
Hinein geht es in die letzte Runde. Das Spitzentrio hat nur noch einen Vorsprung von 24 Sekunden auf die Verfolger, die zusammengefunden haben. Jetzt beginnt das Finale.
23 km
Im Schweinstal, dem von der Öffentlichkeit nicht einsehbaren Bereich, gab es kaum Veränderungen. Immer noch liegen Schachmann, Buchmann und Schiffer mit 15 Sekunden vor den Verfolgern und auch die große Gruppe sollte noch einen ähnlichen Abstand haben. Jetzt steht dann gleich wieder der Schlussanstieg und die Abfahrt zurück nach Linden an. Dann geht es bereits rein in die letzte Runde.
30 km
Die Spitze erreicht Queidersbach und damit kommen wir dann bald in die Schlussphase dieses Rennens. Anderthalb Runden werden noch gefahren. Der Abstand auf das Verfolgertrio sollte etwas mehr als 20 Sekunden sein und die größere Gruppe hat wieder fast eine Minute Rückstand. Ich lege mich fest. Ich bin mir sicher, dass der deutsche Meister 2025 entweder Schachmann, Buchmann oder Schiffer heißen wird.
38 km
Ich erlaube mir jetzt den Anstieg direkt nach Linden, als Schachmann-Anstieg zu bezeichnen. Denn bereits zum vierten Mal verschärft er hier das Tempo und sprengt damit die Spitzengruppe. Überraschenderweise kann ihm aktuell nur Anton Schiffer folgen. Es geht schon eine beachtliche Lücke auf. Am dritten Platz versucht sich Buchmann noch einmal heranzukämpfen.
39 km
Nico Denz hat es mit einer Tempoverschärfung versucht, aber die Gruppe bleibt aktuell noch zusammen. Zwei Runden vor Schluss liegen also weiterhin Denz, Schachmann, Buchmann, Koch, Teutenberg und Schiffer in Front. Die Verfolgergruppe konnte allerdings den Abstand wieder verringern. Ihr Rückstand beträgt nur noch 40 Sekunden.
45 km
Ein weiteres Mal sind die Fahrer unterwegs nach Krickenbach und Buchmann und Koch haben den Anschluss an die Gruppe wieder geschafft. Ich bin wirklich gespannt, ob sich das Rennen innerhalb dieser Gruppe entscheidet oder ob vielleicht noch ein Fahrer von hinten herankommen kann.
52 km
Die Führungsgruppe ist sich nicht wirklich einig. Gerade als sich einige Fahrer verpflegen, folgen die nächsten Angriffe. Vor allem Schachmann ist heute sehr aktiv unterwegs. Buchmann und Koch haben durch diese Tempoverschärfung Probleme bekommen und haben den Anschluss an die Gruppe verloren.
57 km
Die beiden Trios haben sich nun zusammengeschlossen. Damit befinden sich Teutenberg, Denz, Koch, Buchmann, Schachmann und Schiffer zusammen an der Spitze des Feldes. Die Verfolgergruppe liegt in etwa anderthalb Minuten dahinter. Mit noch 55 Kilometern zu fahren hat das Sextett mit Sicherheit die besten Karten um heute deutscher Meister auf der Straße zu werden.
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