"Ich freue mich, dass es gelungen ist, eine Lösung zu finden, damit Eschborn-Frankfurt trotz der derzeit schwierigen gesundheitlichen Situation durchgeführt werden kann. Diese Verschiebung bedeutet, dass der Radklassiker wieder Teil der UCI WorldTour ist, nachdem das Rennen letztes Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt werden musste", gab auch UCI-Präsident David Lappartient in einer Pressemitteilung die höchsten Weihen dazu.
Der 19. September bedeutet, dass Eschborn-Frankfurt am gleichen Tag wie das Einzelzeitfahren der Straßen-Weltmeisterschaften in Flandern ausgetragen wird. "Wir haben diesen Ausnahmetermin bekommen, an dem sonst kein anderes Rennen gleichzeitig ausgetragen werden darf. Dafür sind wir sehr dankbar", gestand Veranstalter Claude Rach in einer Online-Konferenz mit Medienvertretern. "Wir befinden uns nun fast genau sechs Monate vor dem neuen Termin. So dass wir auf ein wirklich tolles Fest hinarbeiten können“, so der Luxemburger.
Der neue Termin bedeutet zwar auch, dass die weltbesten Zeitfahrer fehlen werden. Schwer wiegen könnte dabei, dass Lokalmatador Tony Martin (Jumbo – Visma) nicht am Start stehen wird, sofern er den Kampf gegen die Uhr noch mal auf Weltklasseniveau angehen will.
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"Ja, wir werden an diesem Tag die zwei oder drei deutschen WM-Teilnehmer nicht dabeihaben können. Wir sind aber trotzdem extrem dankbar, dass wir dieses neue Datum eine Woche vor dem Straßenrennen der WM sozusagen als Generalprobe bekommen haben", sagte Rach, der sich trotzdem freute: "Im aktuellen Kontext ist das eigentlich der perfekte Termin. Die UCI hat uns als WorldTour-Rennen ein wenig Platz gemacht und eine Ausnahme in ihren eigenen Regularien geschaffen. Denn die Weltmeisterschaften wurden bisher immer geschützt. Umso mehr werden wir ein starkes Starterfeld sehen"
Bisher war in Frankfurt einzigartig, dass mit Ausnahme der Elite-Frauen elf Wettbewerbe, von den Kleinsten bis zu den Profis, an einem Tag durchgeführt wurden. Am 19. September wird das Programm etwas gekürzt.
"Wir müssen sehen, wie die Lage bis dahin ist. Wir wollen aber auch in sechs Monaten fast alle Rennen beibehalten. Das Hygienekonzept für die Velotour sieht aber vor, dass nie mehr als 100 Leute gleichzeitig starten sollen. Deshalb müssen wir den Zeitplan mit den Streckensperrungen im Taunus etwas ausweiten. Deshalb können wir das U23- und das Junioren-Rennen nicht austragen", sagte Rach.
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