In heißt es, dass "erwartet werden muss, dass weitere Krankheitsfälle auftreten" und man lieber in einer gemeinsamen Aktion das Rennen beenden solle, als es mit einem schubweisen Ausstieg von Teams im Chaos enden zu lassen.

Die UCI hat den Antrag allerdings abgelehnt. UCI-Präsident David Lappartient antwortete: "Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die Saison zu Ende zu bringen und das kann gelingen, wenn wir im professionellen Radsport weiter an einem Strang ziehen."

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Allerdings kündigte der Radsportweltverband an, dass bereits vor dem zweiten Ruhetag am kommenden Montag, nämlich am Donnerstag und Freitag dieser Woche, weitere Corona-Tests durchgeführt würden. "So wollen wir sicherstellen, unseren Sport auf die sicherste Art und Weise fortsetzen zu können. Die Testergebnisse werden genau bewertet werden, um im Verlauf der Rundfahrt weitere Maßnahmen ergreifen zu können", hieß es.

EF Pro Cycling kündigte derweil an, dass man bei einem positiven Corona-Test im Team den Giro sofort verlassen würde. Die Mannschaft konnte bisher beim Giro d'Italia 2020 zwei Etappen gewinnen und stellt aktuell den Träger des Bergtrikots.

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De Gendt: Giro geht in falsche Richtung

Nach den Corona-Fällen bei Fahrern, Betreuern und im Begleittross des Giro d'Italia äußern neben EF auch einzelne Profis klare Bedenken, die 103. Italien-Rundfahrt fortzusetzen.

Thomas De Gendt etwa erklärte vor dem Start der 12. Etappe gegenüber dem belgischen TV-Sender "Sporza", dass er sich "nicht sicher" fühle. "Ich muss gestehen: Mein Kopf ist nach den Nachrichten über die 17 infizierten Polizisten nicht wirklich beim Rennen. Zumal gestern auch viele Fahrer im Feld gehustet haben. Ich muss auch an meine Familie denken", so der 33-jährige Belgier vom Team Lotto-Soudal.

Beim E-Bike-Rennen Giro-E, das parallel im Giro-Rahmenprogramm stattfindet, wurden 17 Polizeibeamte positiv getestet. Allerdings, versicherte Veranstalter RCS Sport, seien diese nicht beim Giro eingesetzt worden.

De Gendt erklärte, dass er mit seinen Teamkollegen vor dem Etappenstart am Donnerstag 20 Minuten darüber diskutiert habe, ob man antreten solle. Letztlich entschieden sich die Lotto-Fahrer zwar für eine Fortsetzung des Rennens. "Im Moment habe ich nicht den Mumm, zu sagen: Ich fahre nicht weiter. Aber bei diesem Giro geht es in die falsche Richtung", betonte De Gendt klar.

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