Der Italiener war offenbar sauer, dass Bennett auf den letzten Kilometern der Etappe zwar am Berg attackieren konnte, später in der Nachführarbeit auf den späteren Sieger Andrea Vendrame und dessen Begleiter Chris Hamilton vom deutschen DSM-Rennstall aber nicht mitspielen wollte.
Brambilla stellte die Arbeit dann auch ein und fuhr Bennett beim Sprint um Platz drei sogar in die Fahrlinie. Bennett war aber sauer über die verpasste Chance. "Heute war die Gelegenheit da. Aber wir haben es verzockt", gestand er ein. Seine eigene Zockerhaltung erklärte er so:
"Ich bin kein Sprinter, sondern ein Kletterer. Mit meinen 56 Kilogramm habe ich Mühe, überhaupt auf 1000 Watt zu kommen. Wieso soll ich dann ein Interesse daran haben, eine Gruppe zusammenzuhalten? Ich muss mich mehr auf die Katz & Maus-Spiele verlassen und die Entscheidung in den Anstiegen suchen."
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Genau das versuchte er. Aber der Berg war dann doch nicht lang genug, seine Begleiter letztlich auch zu stark. "Ich werde es aber wieder versuchen. Das ist meine einzige Möglichkeit, hier beim Giro noch Eindruck zu machen. Und die längeren Berge, die mir mehr liegen, kommen ja noch", meinte der Neuseeländer.
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