Kämna hatte bereits am ersten Tag der Rundfahrt als Ausreißer den vierten Rang belegt und war auch auf der 4. Etappe lange als Solist unterwegs gewesen - im dritten Anlauf folgte nun der erste Sieg seit seinem Triumph auf der 16. Etappe bei der Tour de France 2020.
"Gestern habe ich es schon versucht, aber da kam mein Angriff etwas zu früh. Heute hatte ich zu Beginn nicht die besten Beine und habe es gerade so in die Gruppe geschafft. Im Finale aber habe ich mich freigefahren und am letzten Berg waren meine Beine wieder da. Am Ende war es ein Poker und ich habe den richtigen Moment erwischt, dann habe ich durchgezogen. Es ist wirklich schön, dass es hier bei meinem ersten Rennen in der Saison schon so gut läuft. Ich bin echt superhappy", freute sich Kämna nach seinem Coup.
In der Gesamtwertung verteidigte Adam Yates aus Großbritannien seine Führung. Er liegt 45 Sekunden vor seinem Teamkollegen Richie Porte aus Australien. Dritter ist der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas, der ebenfalls für Ineos Grenadiers fährt, mit 49 Sekunden Rückstand auf Yates.
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Kämna verbesserte sich in der Gesamtwertung auf Platz 29 mit knapp 14 Minuten Rückstand.
Das sechste Teilstück des traditionellen Etappenrennens, das am Sonntag in Barcelona endet, verläuft am Samstag hügelig über 193,8 km von Tarragona nach Mataro. 2020 war die Rundfahrt wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.
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