Allerdings habe es nichts mit der Rückenverletzung zu tun, die dem Niederländer in den letzten Wochen vermehrt Probleme bereitete und seine Cross-Saison nach nur zwei Rennen beendete. Eine geschwollene Bandscheibe wurde bereits zuvor als Auslöser der Probleme diagnostiziert. Das Krankenhaus verließ der 26-Jährige jedenfalls mit Krücken.
Operiert wurde nun aber das Knie. Van der Poel sei Ende November bei einem Waldtraining gestürzt und habe sich dabei am Gelenk verletzt. “Bei einem früheren Unfall war ein Riss in der Kapsel der Kniescheibe aufgetreten. Durch diesen Riss hatte sich Narbengewebe gebildet, in dem ein verhärteter Strang am Knochen gerieben hat“, hieß es vonseiten des Teams. Aktuell habe das Problem zwar keine Schmerzen verursacht, “aber jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um dies proaktiv zu beseitigen“, da sich van der Poel ohnehin noch wegen seiner Rückenverletzung erhole.
Operiert wurde van der Poel von Toon Claes. Der Chirurg ist bekannt in der Radsportszene, operierte bereits mehrfach die Knie von van der Poel, hatte aber auch schon Wout Van Aert und Tom Boonen unter dem Messer.
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Neben dem Höhepunkt der Cross-Saison, der WM im amerikanischen Fayetteville, ist durch den Eingriff auch der Auftakt in die Straßensaison gefährdet. “Im Moment macht es keinen Sinn, einen Termin [für ein Comeback] festzulegen“, vermeldete Alpecin – Fenix bereits vor einer Woche. Daran dürfte die aktuelle Lage nichts ändern.
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