Weil der BDR wegen der Corona-Pandemie kein Aufgebot nach Plovdiv geschickt hat, wird der 33-jährige Levy als Einzelkämpfer in Plovdiv antreten. Im Gegensatz zu seinen Kollegen gehört der Olympiasieger keiner der mit öffentlichen Geldern finanzierten Sportfördergruppe der Bundeswehr oder Bundespolizei an.
"Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren Athletinnen und Athleten, die Gesundheit geht einfach vor", begründete BDR-Sportdirektor Patrick Moster die Entscheidung.
Dagegen flog Levy in eigener Verantwortung gemeinsam mit Teamchef Michael Hübner und einem Physiotherapeuten von Berlin über Warschau nach Sofia und fuhr dann weiter mit dem Auto nach Plovdiv. Nachdem Bulgarien zum Hochrisikogebiet erklärt worden war, hatte die Fluggesellschaft den Direktflug in die bulgarische Hauptstadt gestrichen.
Olympia - Radsport
Nach Rassismus-Skandal: Moster bekommt weitere Konsequenzen zu spüren
VOR EINER MINUTE
Levy betonte allerdings, dass sich der Aufwand lohne. "Ich habe keine Angst, aber Respekt vor dem Virus. Und ich möchte unbedingt bei dieser EM starten. Darauf freue ich mich", sagte er und machte eine klare Ansage über seine Ziele: "Ich will um die Medaillen kämpfen."
Direkt zu radsport-news.com
Das könnte Dich auch interessieren:

Traumstart in Berlin: Levy mit "Meisterleistung" im Sprint

Circuito de Getxo
Circuito de Getxo: Nur Nizzolo stärker als Aleotti
VOR 5 STUNDEN
Olympia - Radsport
"Es kommt auf jeden Zentimeter an": Voigt erklärt Einfluss des Windschattens
VOR 14 STUNDEN