Der britische Bora-Profi Matthew Walls wurde Ende der vergangenen Woche positiv auf das Coronavirus getestet, weshalb zunächst ein Startverbot für das komplette Team für das Eintagesrennen verhängt wurde.
Darüber hinaus mussten sich zwei Drittel der Mannschaft gemäß den belgischen Corona-Richtlinien in eine siebentägige Quarantäne begeben. Aufgrund dessen hatte Bora - hangrohe bereits den Klassiker Gent-Wevelgem am vergangenen Wochenende verpasst.
"Das war für uns, aber auch für viele andere, die involviert waren, eine schwierige Situation. Uns ist bewusst, dass die Gesundheit, egal ob von einzelnen Sportlern oder einer Gesellschaft, immer an oberster Stelle stehen muss", erklärte Teamchef Ralph Denk in einer Pressemitteilung und ergänzte:
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"Dennoch sollten Profis ihren Beruf ausüben können, wenn es keinen nachvollziehbaren Grund gibt, dies zu untersagen."

Quer durch Flandern: Freigabe für Trek-Segafredo

Einzig Walls und dessen Kontaktpersonen der ersten Kategorie müssten weiterhin in Quarantäne bleiben. Die beiden deutschen Fahrer Pascal Ackermann und Nils Politt erhielten dagegen grünes Licht für einen Start.
Genau wie Bora wird auch das Team Trek-Segafredo entgegen ursprünglicher Anordnung beim belgischen Eintagesrennen Dwars Door Vlaanderen (Quer durch Flandern) an den Start gehen.
Lediglich Ex-Weltmeister Mads Pedersen und Alex Kirsch, die jeweils als Kontaktperson einer mit dem Coronavirus infizierten Person eingestuft wurden, sowie Edward Theuns, dessen COVID-19-Test kein eindeutig Ergebnis aufwies, werden dem US-amerikanischen Rennstall am Mittwoch fehlen.
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