Fünfter wurde der Franzose Bryan Coquard (Direct Energie).
An der Spitze der Gesamtwertung bleibt sein Landsmann Julien Loubet (Armée de Terre), gefolgt vom Schweizer Silvan Dillier (BMC), der seine Führungsposition in der Bergwertung verteidigte.
Tour de France
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Nach vielen Attacken auf den ersten 30 Kilometern setzten sich Miles Scotson (BMC), David Menut (HP BTP Auber) und Pello Olaberia (Euskadi) vom Feld ab und fuhren sich bei Temperaturen von erneut über 30 Grad einen Vorsprung von sieben Minuten heraus.
Auch wenn das Trio in der Gesamtwertung weit zurücklag, verkleinerte das Peloton schon früh wieder den Rückstand, so dass die beiden Gruppen zur Rennhälfte noch durch etwas mehr als vier Minuten voneinander getrennt waren.

Scotson wagt tapferen Solo-Ritt

Durch die Nachführarbeit von Armée de Terre verringerte sich der Abstand weiter. 25 Kilometer vor dem Ziel schließlich schüttelte Scotson seine beiden Begleiter ab und versuchte sich als Solist. Der Australische Meister schlug sich wacker und nahm noch 90 Sekunden an Vorsprung mit auf die letzten 15 Kilometer.
Doch im Feld machten nun auch die Sprinterteams ernst, und schließlich war Scotson zwei Kilometer vor dem Ziel gestellt. Erst danach zeigte sich erstmals die Sky-Mannschaft vorn, um ihrem Kapitän Viviani den Sprint vorzubereiten. Das gelang so mustergültig, dass der 28-Jährige ungefährdet seinen zweiten Saisonsieg einfahren konnte.
Tageswertung:
1. Elia Viviani (Sky)
2. Carlos Barbero (Movistar) s.t.
3. Lorrenzo Manzin (FDJ)
4. Jempy Drucker (BMC)
5. Bryan Coquard (Direct Energie)

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