Mit dem Tagessieg sicherte sich Van Aert zudem zehn Bonussekunden. Die sind für Sprinter im Normalfall bei einem so schweren Mehretappenrennen bedeutungslos, beim dreimaligen Crossweltmeister ist das aber anders, denn Van Aert hat auch Ambitionen in der Gesamtwertung der Fernfahrt. So liegt hat sich Van Aert im Klassement schon ein kleines Polster gegenüber seinen Widersachern ersprintet.
"Der Sieg ist perfekt für die Gesamtwertung. Wir werden sehen was die nächsten Etappen bringen, aber ein Ziel haben wir heute schon erreicht", freute sich der Flame im Interview.
Der 26-Jährige war am Strand von Lido di Camaiore der große Gewinner einer weitgehend ereignislosen Etappe. Die Zielgerade war wirklich lang, beschrieb van Aert die letzten 8,5 Kilometer an der Küste entlang. Das Timing war heute ausschlaggebend, fügte er an. Van Aert selbst war es, der aus zweiter Position als erster zum Sprint ansetzte und direkt ein großes Loch zu seinen Kontrahenten riss.
Paris - Nizza
Schachmann springt aufs Podest - Roglic holt Sieg und das Gelbe Trikot
10/03/2021 AM 15:16
"Meine Geschwindigkeit war hoch. Als ich kurz vor dem 200-Meter-Schild war, wollte ich nicht mehr warten. Ich bin angetreten und konnte mein Tempo bis zum Ziel halten", erklärte der Sieger nach seinem beeindruckenden Sprint.

Tirreno-Adriatico: Die Highlights der 1. Etappe

Van der Poel und Sagan zurück - Kanter bester Deutscher

Van Aerts ewiger Cross-Konkurrent Mathieu van der Poel (Alpecin – Fenix) beteiligte sich dagegen nicht am Sprint. Der Niederländer bereitete stattdessen seinem Teamkollegen Tim Merlier den Spurt vor. Der Belgier war neben Van Aert und Ewan zwar der Endschnellste, wurde wegen seiner schlechten Ausgangsposition dennoch nur Sechster.

Ewan und Gaviria abgekocht: Van Aert hat die stärksten Beine

Max Kanter (DSM) wurde als bester Deutscher Zwölfter, eine Position hinter Peter Sagan (Bora - hansgrohe), der bei Paris-Nizza sein Saisondebüt gibt. Vincenzo Albanese (Eolo – Kometa), der zur Gruppe des Tages gehörte, wurde mit dem Bergtrikot belohnt. Sein Fluchtgefährte Mattia Bais (Androni Giocattoli – Sidermec) streifte sich dank zwei gewonnener Bonussekunden das Trikot des besten Jungprofis über.
Das könnte Dich auch interessieren: Schweizer mit Doppelschlag - Schachmann rückt Spitze näher
(mit radsport-news.com)

Giro-Sieger Hart stürzt unglücklich in der Führungsgruppe

Radsport
Offiziell: Bora-hansgrohe verliert Sagan und Ackermann
29/07/2021 AM 09:56
Olympia - Radsport
Kampf um Gold im Zeitfahren: Das ist die Startliste der Männer
27/07/2021 AM 00:34