Als bester Fahrer von Bora-hansgrohe belegte der Italiener Matteo Fabbro 42 Sekunden hinter Pogacar den siebten Platz, der erneut überzeugende Van Aert folgte als Neunter (+0:45) und hat nun als Gesamtzweiter 35 Sekunden Rückstand auf den neuen Gesamtführenden. Zeitgleicher Dritter ist Higuita.
Pogacars Vorgänger als Sieger der Tour de France, Egan Bernal und Geraint Thomas, verloren auf den Plätzen elf und zwölf knapp eine Minute auf den Sieger.
Pogacar hatte auf den letzten Kilometern viel Mühe, Yates auf Distanz zu halten, setzte sich am Ende dann aber doch recht souverän durch. "Heute war sehr hart. Mein Team hat gut gearbeitet, um die Gruppe zurückzubringen und dann war es mein Job, am letzten Anstieg anzutreten", sagte der 22-jährige Slowene, der mit seinem dritten Saisonsieg auch das Blaue Trikot des Gesamtführenden übernahm.
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"Jetzt bin ich Leader, aber morgen wird es auch noch hart. Ein sehr schwerer Tag und dann kommt noch das Zeitfahren. Es gibt also noch viel zu tun“, fügte Pogacar an.

Van Aert hat Hoffnung auf Gesamtsieg nicht aufgegeben

Während es für den Tour-de-France-Sieger um den bereits zweiten Gesamtsieg in dieser Saison geht - im Februar gewann Pogacar die UAE Tour -, lag Simon Yates vor der Königsetappe in der Gesamtwertung bereits zu weit zurück, um sich realistische Hoffnungen auf die Wiederholung seines Erfolgs aus dem Vorjahr machen zu können.
"Ich bin im Klassement schon zu weit weg und bin deshalb heute auf Etappensieg gefahren. Viel hat nicht gefehlt. Es war ein guter Tag, meine Form stimmt. Mal schauen, was die nächsten Tage bringen", sagte der Brite, dessen Verfolgungsjagd fast noch von Erfolg gekrönt worden wäre. Letztlich fehlten Yates sechs Sekunden zum Tagessieg. Huguita sicherte sich im Sprint der nächsten Verfolger mit 29 Sekunden Rückstand den dritten Platz vor Mikel Landa (Bahrain Victorious).
Für eine weitere positive Überraschung sorgte Wout Van Aert (Jumbo - Visma). Der Belgier konnte zwar seine Gesamtführung nicht verteidigen, stellte dennoch eindrucksvoll wieder einmal seine Qualitäten auch als Bergfahrer unter Beweis. Der dreimalige Cross-Weltmeister kam nach großem Kampf mit nur 45 Sekunden Rückstand über die Ziellinie und darf sich somit weiter Hoffnungen auf den Gesamtsieg machen. "Ja, ich habe heute das Bestmögliche gemacht. Es war sehr hart, denn sie haben früh attackiert. Ich habe dann versucht, regelmäßig zu fahren. Das war die beste Taktik, denke ich. Und es bleiben auch noch drei Renntage. Ich bin hier, um für den Sieg zu kämpfen", kündigte Van Aert selbstbewusst an.
In der Gesamtwertung liegen Van Aert und Higuita nun jeweils 35 Sekunden hinter Pogacar. Während die Trikots in der Nachwuchs- und Punktewertung weiter bei Pogacar und Van Aert bleiben, wechselte das Bergtrikot seinen Besitzer. Auch dort führt Pogacar nun das Klassement an, und zwar mit einem Punkt vor Mads Würtz Schmidt (Israel Start-Up Nation). Der Däne wurde als letzter der fünf Ausreißer erst im oberen Teil des Schlussanstiegs wieder eingefangen.
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