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Mit Video | Thomas geschlagen: Alaphilippe verteidigt Gelb mit Zeitfahr-Sieg

Mit Video | Thomas geschlagen: Alaphilippe verteidigt Gelb mit Zeitfahr-Sieg

19/07/2019 um 17:56Aktualisiert 19/07/2019 um 20:11

Julien Alaphilippe hat sein Gelbes Trikot bei der Tour de France verteidigt. Der Franzose gewann das Zeitfahren über 27,2 Kilometer auf der 13. Etappe mit einem Schnitt von 47,3km/h und verwies Geraint Thomas (+0:14) auf Rang zwei. Emanuel Buchmann konnte seinen Rückstand begrenzen und verlor als 15. der Etappe 1:19 Minuten auf den Etappensieger und rutschte auf den sechsten Gesamtrang (+3:04).

Entsprechend gab es durchaus größere Rückstände für eine ganze Reihe von Mitfavoriten, die nicht zu den Spezialisten im Kampf gegen die Uhr zählen, wie etwa Romain Bardet mit 2:26 Minuten, Mikel Landa (+1:45), Nairo Quintana (+1:51), Daniel Martin (+2:06) oder Adam Yates (+2:08). Auch Egan Bernal (+1:36) kassierte deutlichen Rückstand, wodurch die Kapitänsfrage im Team Ineos vorerst geklärt scheint.

Buchmann: "War sehr gutes Zeitfahren"

Buchmann war mit seinem Auftritt zufrieden: "Das war ein sehr gutes Zeitfahren, ich habe mich sehr gut gefühlt. Ich musste Vollgas geben, diese Sekunden holt man nicht mehr auf."

"In den Abfahrten habe ich kein Risiko genommen, besonders nach der Nachricht von Max. Daher habe ich sicherlich einige Sekunden liegen gelassen, aber sicher ins Ziel kommen war Priorität. Dass ich im flachen Teil dann noch Zeit verlieren würde, war mir klar, aber alles in allem bin ich mit meiner Zeit sehr zufrieden."

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Stark präsentierten sich im Zeitfahren die Routiniers Rigoberto Uran (+0:36) und Richie Porte (+0:45), auch Steven Kruijswijk (+0:45), Thibaut Pinot (+0:49) und Enric Mas (+0:58) begrenzten den Anstand zum Gelben Trikot auf weniger als eine Minute.

In der Gesamtwertung führt Alaphilippe nun mit 1:26 vor Thomas, neuer Dritter ist Kruijswijk (+2:12) vor Mas (+2:44) und Bernal (+2:52), der auf Rang fünf abrutschte. Vor den Bergetappen in Pyrenäen und Alpen liegen noch 15 Fahrer im Gesamtklassement innerhalb von fünf Minuten.

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Tour-Aus für Schachmann und Van Aert

Er berichtete, er sei an der gleichen Stelle gestürzt, wo zuvor auch Van Aert (Jumbo-Visma) heftig zu Fall gekommen war. "Ich bin ins Außengitter eingetaucht", sagte Schachmann, der die Kurve "falsch eingeschätzt" hatte.

Am Wochenende haben jetzt die Kletterspezialisten bei den beiden Bergankünften in den Pyrenäen die Chance, verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Der 14. Etappe zum berühmten Col du Tourmalet bietet die erste Gelegenheit dazu.

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