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Mit Video | "Atemberaubend": Martin feiert Tour-Triumph im Teamzeitfahren

Mit Video | "Atemberaubend": Martin feiert Tour-Triumph im Teamzeitfahren
Von Eurosport

07/07/2019 um 18:22Aktualisiert 16/07/2019 um 15:56

Tony Martin hat bei der Tour de France die 2. Etappe mit seinem Team Jumbo-Visma gewonnen. Im Mannschaftszeitfahren war der niederländische Rennstall nicht zu schlagen und damit verteidigte auch Auftaktsieger Mike Teunissen das Gelbe Trikot. Martin und seine Teamkollegen lagen nach 27,6 Kilometern in 28:57 Minuten (57km/h) mit Höchsttempo 20 Sekunden vor Team Ineos von Tour-Sieger Geraint Thomas.

Video - So jubelt Tony Martin über den Sieg im Teamzeitfahren

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"Das war mein absolutes Highlight. Es ist atemberaubend, wir reiten auf einer Welle des Erfolgs."

Jumbo-Visma mit dem Gelben Trikot Teunissen und dem mehrfachen Zeitfahr-Weltmeister Martin setzte an allen Zwischenzeiten die Bestmarken und konnte im Ziel über einen absoluten Traumstart am ersten Tour-Wochenende jubeln: Zwei Etappensiege und das "maillot jaune" sind ein perfekter Auftakt.

Nur der Sturz von Topsprinter Dylan Groenewegen trübte die Bilanz etwas, der Niederländer musste auch im Mannschaftszeitfahren abreißen lassen.

Vier Deutsche in den Tour-Top 20

Platz drei ging an die belgische Mannschaft Deceuninck (+0:21), gefolgt von Sunweb und Katusha-Alpecin (beide +0:26). Bora-hansgrohe beendete die Etappe als 12. Team mit 0:46 Sekunden Rückstand. Der maximale Rückstand im Kreis der 22 Tour-Teams betrug knapp zwei Minuten.

Tony Martin ist in der Gesamtwertung jetzt Vierter, hinter drei Teamkollegen und mit zehn Sekunden Rückstand auf Teunissen. Rick Zabel, Nils Politt und Lennard Kämna liegen nach den starken Auftritten heute auch unter den Top 20. Neuer Spitzenreiter in der Nachwuchswertung ist Wout Van Aert (Jumbo), der belgische Cross-Spezialist.

Video - Tour kompakt - 2. Etappe: Jumbo fängt Team Ineos noch ab

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Ineos legt vor, Jumbo kann kontern

Als erste Mannschaft ins Rennen gegangen, hatte Ineos eine Bestzeit gesetzt, an der sich alle Konkurrenten die Zähne ausbissen - bis nach langem Warten dann doch Jumbo die Briten noch entthronte. "Es war in Ordnung, wirklich ziemlich gut. Wir haben prima harmoniert", sagte Thomas.

Brüssel erlebte über seine Boulevards eines der schnellsten Teamzeitfahren in der Tour-Historie, an den Rekord von Orica-GreenEdge in Nizza (2013/57,841 km/h) kam aber keine Equipe heran.

Video - So lief die 2. Etappe: Vollgas-Zeitfahren durch Brüssel mit Triumph für Martins Team

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Buchmann gibt Entwarnung nach Sturz

Die deutsche Klassementhoffung Emanuel Buchmann blieb mit der Equipe Bora-hansgrohe im Rahmen der Möglichkeiten, musste aber am Ende ziemlich auf die Zähne beißen. "Es war eine solide Vorstellung, kein super, super gutes Zeitfahren", sagte Buchmann nach einem durchschnittlichen zwölften Platz. Der Oberschwabe hielt jedoch den Zeitverlust in Grenzen und hat damit die erste schwierige Prüfung auf dem Weg in die Top 10 der Gesamtwertung überstanden.

Nachwirkungen seines Sturzes vom Samstag zeigte der Ravensburger nicht, am Ende hatte er ein bisschen Mühe, das Tempo seiner Kollegen zu halten. "Mir ging's echt gut, das Knie hat gestern wehgetan, heute habe ich nichts mehr gespürt." Das Team von Manager Ralph Denk hatte den Schwerpunkt der Vorbereitung ohnehin eher auf das Hochgebirge abgestimmt. "Die Zeit ist okay, das ist im Rahmen", sagte Schachmann bei Eurosport.

(SID)

Video - Onboard-Kamera | Mittendrin im Massensturz: Tour-Stars am Boden

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