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Mit Video | Sagan im Sprint geschlagen - dritter Sieg für Team Jumbo

Mit Video | Sagan im Sprint geschlagen - dritter Sieg für Team Jumbo
Von Eurosport

12/07/2019 um 17:38Aktualisiert 12/07/2019 um 19:37

Die 7. Etappe der Tour de France 2019 wurde in einem Duell aller Top-Sprinter entschieden. Peter Sagan hatte dabei diesmal das Nachsehen. Am Ende der 230 Kilometer von Belfort nach Chalon-sur-Saône setzte sich Dylan Groenewegen knapp vor Caleb Ewan durch. Sagan im Grünen Trikot wurde Dritter, André Greipel verpasste erneut die Top Ten, während Giulio Ciccone das Gelbe Trikot verteidigte.

Video - Mit 71km/h zum Sieg: Der Sprint auf der 7. Etappe in der Analyse

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Groenewegen sorgte damit für den bereits dritten Etappensieg seines Jumbo-Rennstalls bei dieser Tour de France nach den beiden Erfolgen am Auftaktwochenende durch Mike Teunissen im ersten Sprint und dem Mannschaftszeitfahren.

"Es ist immer knapp zwischen Caleb und mir, dieses Mal hat es gereicht", sagte der 26 Jahre alte Groenewegen: "In Brüssel bin ich ganz am Samstag schön hart gestürzt, aber jetzt bin ich einfach nur dankbar. Das Team hat unglaublich für mich gearbeitet."

Von den Nachwirkungen seines Hochgeschwindigkeits-Sturzes zum Auftakt in Brüssel war nichts mehr zu spüren. Auf der 1,6 km langen Zielgeraden hatte er Geduld, das richtige Timing und die Explosivität, um zu seinem insgesamt vierten Tour-Etappensieg zu rasen.

André Greipel wurde Zwölfter, Rick Zabel kam als 16. ins Ziel.

Video - Supersprinter im Showdown - so lief die 7. Etappe

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Martin kann feiern: "Knoten ist geplatzt"

Tony Martin rollte mit seinem breitesten Grinsen zum Bus von Jumbo-Visma - und schickte eine Warnung an die ohnehin geknickten Sprinterrivalen. "Wir werden einen entfesselten Dylan sehen auf den nächsten Sprintetappen. Der Knoten ist geplatzt, das könnte wegweisend sein", sagte Martin nach dem Triumph seines niederländischen Teamkollegen Dylan Groenewegen auf der siebten und längsten Etappe der 106. Tour de France.

"Die Atmosphäre ist unglaublich gut und wird durch die Siege bekräftigt", betonte der deutsche Zeitfahr-Spezialist.

Groenewegen durfte sich nach einer Millimeterentscheidung auch bei Martin bedanken, der viel Energie in Führungsarbeit gesteckt und den Erfolg damit vorbereitet hatte. Groenewegen zeigte sich dann von seiner besten Seite, von den Nachwirkungen seines Hochgeschwindigkeits-Sturzes zum Auftakt in Brüssel war nichts mehr zu spüren.

Video - Onboard-Kamera | Mittendrin im Massensturz: Tour-Stars am Boden

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Vollgas nach Bummelfahrt

Am Ufer der Saone rang der Niederländer in einem Fotofinish den Australier Caleb Ewan nieder. Auf der 1,6 km langen Zielgeraden hatte er Geduld, das richtige Timing und die Explosivität, um zu seinem insgesamt vierten Tour-Etappensieg zu rasen. "Es ist immer knapp zwischen Caleb und mir, dieses Mal hat es gereicht", sagte Groenewegen: "In Brüssel bin ich am Samstag ganz schön hart gestürzt, aber jetzt bin ich einfach nur dankbar. Das Team hat unglaublich für mich gearbeitet."

Video - Tour kompakt, 7. Etappe: "Marathon" mit Stürzen zum Massensprint

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Nach einer zuvor zähen Bummelfahrt kam erst bei den Positionskämpfen Spannung auf - und nach dem Auftakttriumph des Niederländers Mike Teunissen und dem Sieg im Mannschaftszeitfahren brach bei Jumbo-Visma erneut großer Jubel aus. "Ich freue mich sehr für Dylan, sein Sturz war sehr unglücklich. Jetzt hat er es aber geschafft", sagte Teunissen.

Nachdem sich früh die beiden Franzosen Stephane Rossetto (Cofidis) und Yoann Offredo (Wanty-Gobert) aus dem Feld gelöst hatten, entwickelte sich die bisher langweiligste Etappe dieser Tour. An der Spitze des Pelotons gab wieder einmal Martin stundenlang den Takt vor und hielt die Ausreißer an der langen Leine. Schreckmomente erlebten der Amerikaner Tejay van Garderen (EF Education First) und der Ire Nicholas Roche (Sunweb), die in der frühen Rennphase stürzten und sichtlich angeschlagen waren.

Video - Sturz mit Folgen: Blutiger Crash von van Garderen

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Stars sparen Kräfte fürs Wochenende

Die Klassementfahrer um den britischen Titelverteidiger Geraint Thomas und die deutsche Hoffnung Emanuel Buchmann wurden nicht gefordert und schonten die Energiereserven nach den Strapazen bei der spektakulären Bergankunft an der Planche des Belles Filles. "Es ist wichtig, immer gut zu regenerieren und Kraft zu sparen", hatte Buchmann mit Blick auf die kommenden Tage gesagt.

Am Samstag wird es aber gewiss aufregender. Vor den Radprofis liegt ein kerniges Teilstück auf dem Weg ins Zentralmassiv. Auf den 200 km der achten Etappe stellen sich gleich sieben Bergwertungen in den Weg, fünf der zweiten und zwei der dritten Kategorie. Es ist ein Terrain, das den Tour-Favoriten höchste Konzentration und Wachsamkeit abverlangt. Ein Fahrer wie Maximilian Schachmann könnte zu den Ausreißern gehören, die um den Tagessieg kämpfen.

(SID)

Video - Tour-Strecke, 8. Etappe: Bergwertungen im Großpack

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