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Tour de France

Tour-Vorschau, 21. Etappe: Showdown auf den Champs-Elysées

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Tour de France 2019 - Sprint Feature, Peter Sagan

Fotocredit: Getty Images

VonEric Gutglück
28/07/2019 Am 08:35 | Update 28/07/2019 Am 08:36

Die letzte Etappe der Tour de France nach Paris ist traditionell mehr eine Zeremonienfahrt als ein kräftezehrendes Radrennen. Neben einem Gläschen Champagner gönnt sich der Mann in Gelb einen entspannten Arbeitstag, der nur zum Ende hin stressig werden kann. Auf den berühmten Champs-Elysées geht es für die Sprinter schließlich noch um den wohl prestigeträchtigsten Etappensieg überhaupt.

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Aus einem Vorort auf die Champs-Elysées: Das Finale der 106. Tour de France macht keine Ausnahme von der Tradition. Zwei letzte Bergwertungen der 4. Kategorie an der Côte de Saint-Rémy-les-Chevreuse sowie an der Côte de Châteaufort sind nur noch Makulatur im Bergklassement. Nach 73,5 Kilometern erreichen die Fahrer die 6,5 Kilometer lange Schlussrunde zwischen Louvre und Arc de Triomphe, die neunmal zu befahren ist, ehe der letzte und zugleich prestigeträchtigste Etappensieg der Tour vergeben wird.

Tour-Strecke, 21. Etappe: Das große Finale in Paris

00:01:03

KulTOUR:

Paris beherbergt eine Vielzahl sehenswerter kirchlicher und weltlicher Bauwerke, Straßen, Plätze und Parks, etwa 160 Museen, rund 200 Kunstgalerien, circa 100 Theater, über 650 Kinos und mehr als 10.000 Restaurants. Das Angebot an kulturellen Veranstaltungen ist mit zahlreichen Konzerten, Ausstellungen, Musik- und Filmfestivals, Modenschauen sowie der Austragung sportlicher Wettbewerbe unüberschaubar. Und nicht zuletzt wird die Metropole an der Seine auch "Stadt der Liebe“ genannt – Grund genug, der französischen Hauptstadt einen Besuch abzustatten.

HisTOURie:

Seit 1975 endet die Grande Boucle alljährlich auf den Champs-Elysées zwischen Arc de Triomphe und Louvre. Ein Massensprint ist mehr als wahrscheinlich, doch die Sprinterteams dürfen sich nicht überraschen lassen: Alexander Winokurow 2005 oder Eddy Seigneur 1994 haben bewiesen, dass ein mutiger Angreifer auch als Solist zum Erfolg kommen kann. Oftmals bildet sich auf dem Boulevard nochmal eine starke Gruppe, der nicht zu viel Raum gegeben werden darf.

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TOURakel:

Nach dem Schaulaufen zu Etappenbeginn wird das Rennen erst mit der Einfahrt auf die Zielrunde schnell. Einige Angreifer werden nochmals alle Kräfte bündeln, doch die Interessen im Feld an einem Sprint werden letztlich überwiegen. Alle Sprinter, die noch im Rennen sind, werden sich nochmals zusammenreißen und um den für sie wichtigsten Etappensieg bei der Tour kämpfen. Ein Sieg in Paris kann in letzter Sekunde auch eine bisher enttäuschende Tour noch retten - André Greipel und Alexander Kristoff etwa wissen, wie das geht.

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