Die Strecke führt zunächst in Richtung Nordwesten bis an die Küste.
Dort erwarten die Fahrer mit der Côte de Asnæs Indelukke (4. Kat.), der Côte d´Høve Stræde (4. Kat.) und der Côte de Kårup Strandbakke (4. Kat.) zwischen Kilometer 62 und 82 die ersten drei kleinen Bergwertungen dieser Tour.
Das macht die Etappe auch für Ausreißer interessant.
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Ansonsten ist das Streckenprofil bis ins Ziel flach, in Kalundborg steht nach 126 Kilometern der Zwischensprint des Tages an. Was das Teilstück dennoch zur Herausforderung macht: Nicht weniger als drei Viertel der Strecke führen an der Küste entlang.

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Die Brücke über den Großen Belt

Das birgt die Gefahr von Windstaffeln, führt zu kräftezehrenden Positionskämpfen und viel Hektik im Feld – was wiederum das Risiko von Stürzen erhöht.
Ein weiterer Stolperstein wartet im Finale: Über 18 Kilometer sind die Fahrer bis kurz vor dem Ziel auf der Storebælt Brücke unterwegs, die als größte Hängebrücke Europas gilt und den östlichen und westlichen Teil Dänemarks verbindet.
Auch hier kann der Wind über den Rennausgang entscheiden. Das Finale in der Hafenstadt Nyborg schließlich ist für die Sprinter gemacht – die Frage ist, ob noch alle schnellen Männer mit von der Partie sein werden?
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2. Tour-Etappe: Die Favoriten

Auch wenn davon auszugehen ist, dass das Peloton auf der Brücke über den Großen Belt auseinanderfliegt und nur ein dezimiertes Peloton um den Tagessieg kämpfen wird, so wird auf der Zielgeraden in Nyborg dennoch gesprintet werden. Top-Favorit auf den Sieg ist daher derjenige Spitzensprinter, der den Cut im Wind auf der Brücke geschafft hat und vorne noch dabei ist.
Endschnelle Klassikerspezialisten wie Wout Van Aert (Jumbo - Visma) und Mathieu van der Poel (Alpecin - Deceuninck) sind dabei Siegkandidaten, doch die besten Karten dürfte wohl Fabio Jakobsen haben. Er gilt als wohl schnellster Mann des Pelotons und ist mit seinem Team Quick-Step Alpha Vinyl bestens für Windstaffeln gewappnet.
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