"Wenn ich auf Grün fahre, erwarte ich, dass mich das Team unterstützt. Es wäre auch seltsam, wenn ich sagen würde: Primoz, ich helfe Dir nicht", so der Belgier weiter.
Der Belgier erklärte, dass man einen genauen Plan für das gesamte Team erstellen müsse, der in jedem Szenario alle Fahrer mit einbeziehe. "Ich wäre kein verlorener Kämpfer, während die anderen sechs sich voll auf Primoz Roglic konzentrieren", so Van Aert. "Wir werden einen Plan aufstellen, der in die allgemeine Teamtaktik passt."
Schon seit drei Jahren gilt Van Aert als heißer Kandidat aufs Grüne Trikot, wenn er auch wirklich aufs Punktesammeln achten würde. Der Belgier hat seit seinem Tour-Debüt 2019 insgesamt bereits sechs Etappensiege gefeiert, und das auf jedem Terrain: Im Massensprint, im Zeitfahren und auch bei der schweren Bergetappe über den Mont Ventoux in diesem Jahr.
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Da er sich sonst aber für Helferdienste für seine Kapitäne Roglic und Jonas Vingegaard schonte, sammelte Van Aert nie die so wichtigen Punkte an Zwischensprints und hielt auch bei den meisten Sprintankünften nicht mit rein, so dass er im Kampf um Grün keine Rolle spielte. Sowohl 2020 als auch 2021 wurde er Fünfter der Punktewertung, jeweils rund 200 Punkte hinter den Trikotgewinnern Sam Bennett und Mark Cavendish.
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