"Ich hoffe es. Der Fall ist sehr schlecht für den Radsport. Er ist der berühmteste Fahrer, den wir haben", sagte der 44-jährige Franzose im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung.
Mitte Dezember war bekannt geworden, dass Froome bei seinem Vuelta-Triumph im September bei einer Dopingprobe positiv getestet worden war. Eine Urinprobe des 32-Jährigen vom Team Sky wies eine zu hohe Konzentration des Asthmamittels Salbutamol auf.
Da die Einnahme der Substanz bis zu einem Grenzwert erlaubt ist, hat Froome laut UCI-Regularien die Möglichkeit, den um das Doppelte erhöhten Messwert zu erklären. Bis zur Klärung des Sachverhalts darf Froome weiter Rennen bestreiten, eine Sperre wurde nicht ausgesprochen.
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Keine Spezialbehandlung für Froome

"Es gilt, die Rechte des Fahrers zu wahren. Er darf Begründungen vorlegen", sagte Lappartient. Zugleich stellte der seit September vergangenen Jahres amtierende UCI-Boss klar, dass es "keine Spezialbehandlung" für Froome gebe, "selbst wenn das manche Fahrer behaupten."
Für die zähe Entscheidungsfindung listete Lappartient Gründe auf. Froomes Argumente könnten eine Debatte zwischen Experten auslösen. Er sagte:
Froome ist kein Fahrer wie jeder andere. Er hat mehr Geld. Er kann mehr Experten aufbringen, die sich in seinem Sinne äußern. Er kann mehr entlastende Dokumente vorlegen. Wir können die Aussagen nicht einfach vom Tisch wischen. Es gilt, den Fall schnell zu lösen, aber die Rechte des Fahrers zu wahren.
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