Evenepoel hatte in der abgelaufenen Saison beim Giro d’Italia sein Grand-Tour-Debüt gegeben, musste das Rennen aber wegen eines Sturzes nach der 17. Etappe vorzeitig beenden. "Wir haben beim Giro – trotz kurzer Vorbereitung – gesehen, dass er das Talent hat, große Landesrundfahrten zu bestreiten. Wenn er in Spanien mit normaler Vorbereitung startet, sehe ich auf einigen Etappen Chancen für ihn", so Lefevere, der aber auch schon einen möglichen Giro-Start angedeutet hatte.
Die Tour de France wird dagegen im kommenden Jahr noch nicht in Evenepoels Rennkalender stehen. Die Spanien-Rundfahrt 2022 beginnt am 19. August mit einem Teamzeitfahren im niederländischen Utrecht und endet am 11. September in der spanischen Hauptstadt Madrid. Vor allem der Auftakt sollte Deceuninck - Quick-Step entgegenkommen.
"Wir könnten im Mannschaftszeitfahren ein gutes Ergebnis erzielen. Beim Einzelzeitfahren (10. Etappe, d. Red.) fehlen einige Höhenmeter, um Remco voll und ganz zufrieden zu stellen", sagte Lefevere, der auch auf die drei Bergankünfte auf jeweils mehr als 2.000 Metern Höhe hinwies. "Auch die sind neu für ihn."
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Über das mögliche Vuelta-Debüt soll im Januar entschieden werden. Bis zum 23. Dezember trainiert Evenepoel noch in Spanien. Er wird voraussichtlich bei der argentinischen Rundfahrt Vuelta a San Juan in seine bereits vierte Profisaison einsteigen, deren bisher letzte Austragung er im Januar 2020 für sich entscheiden konnte.
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