Zeitfahr-Europameister Stefan Küng, der EM-Vierte Stefan Bissegger und Europameisterin Marlen Reusser spielen dabei die Schlüsselrollen, da sie alle drei in allen drei möglichen Disziplinen starten werden: Einzelzeitfahren, Mixed-Staffel und Straßenrennen. Doch in den Straßenrennen sollte man auch Marc Hirschi und Elise Chabbey auf der Rechnung haben.
Hirschi dürfte auf dem Papier im Straßenrennen der Männer der Schweizer Kapitän sein - unterstützt durch Küng, Bissegger, Silvan Dillier, Fabian Lienhard und Michael Schär.
Bei den Frauen werden Reusser und Chabbey Caroline Baur, Sina Frei, Nicole Koller und Noemi Rüegg an ihrer Seite haben.
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In den Einzelzeitfahren treten Küng und Bissegger sowie bei den Frauen Reusser an. Und in der Mixed Staffel könnten die Schweizer sogar ebenfalls um eine Medaille fahren: Bissegger und Küng haben dort noch Mauro Schmid an ihrer Seite, während Reusser und Chabbey gemeinsam mit Koller antreten.

Österreich mit starkem Aufgebot zur WM

Mit einem starken Klassiker-Quartett startet der Österreichische Radsportverband ÖRV im WM-Straßenrennen der Männer. Zum Bora-hansgrohe-Duo Lukas Pöstlberger und Patrick Gamper kommen noch Michael Gogl (Qhubeka - NextHash) sowie Marco Haller (Bahrain Victorious), der im kommenden Jahr Teamkollege von Gamper und Pöstlberger wird. Im Frauenrennen setzt der ÖRV auf Verena Eberhardt (Team Rupelcleaning), Sarah Rijkes (Ceratizit WNT Pro Cycling) sowie die Schwestern Christina und Kathrin Schweinberger (beide Doltcini Van Eyck).
Olympiasiegerin Anna Kiesenhofer (Cookina Graz) beschränkt sich angesichts des Klassikerkurses durch Flandern auf das Zeitfahren, bei den Männern vertritt Felix Ritzinger (WSA KTM Graz) im Kampf gegen die Uhr die österreichischen Farben. Tobias Bayer (Alpecin – Fenix) bestreitet das U23-Zeitfahren und das U23-Straßenrennen.
Nach der erfolgreichen Premiere bei den Europameisterschaften in Italien wird auch ein sechsköpfiges Aufgebot in Belgien am Start des Mixed-Teamzeitfahrens stehen. Rijkes, Christina und Kathrin Schweinberger werden gemeinsam mit Ritzinger, Pöstlberger und Bayer erstmals bei einer WM in dieser Disziplin antreten.
"Wir sind für alle Rennen sehr gut aufgestellt, haben vor allem für die Straßenrennen starke und ambitionierte Mannschaften. Speziell bei den Männern haben wir vier wirkliche Spezialisten, die um einen Spitzenplatz mitsprechen können", sagte ÖRV-Sportdirektor Christoph Peprnicek mit Blick auf die Sonntag beginnenden Straßen-Weltmeisterschaften (19. - 26. September), bei der Österreich durch insgesamt 18 Sportler und Sportlerinnen vertreten wird.
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