Rallye Dakar sehnt Titelverteidiger Carlos Sainz (Spanien) den Startschuss herbei. "Ich hasse diese letzten Tage, weil es einfach nichts zu tun gibt. Man kann nur warten und warten", sagte Sainz im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).
Auf dem Weg zu seinem dritten Gesamtsieg bei dem Wüstenspektakel musste sich der 56-Jährige noch einmal großen Veränderungen stellen. Nach dem Ausstieg des französischen Herstellers Peugeot war Sainz zum deutschen Team X-raid gewechselt, sein neues Arbeitsgerät ist ein Buggy von Mini. "Es ist eine große Herausforderung mit dem neuen Team und dem neuen Auto. Es wird nicht einfach, aber ich hoffe, ich kann gewinnen", sagte Sainz.
Einer seiner größten Konkurrenten kommt dabei aus dem eigenen Team. Gemeinsam mit Sainz wechselte auch Dakar-Rekordsieger Stephane Peterhansel (Frankreich) von Peugeot zu X-raid. Im vergangenen Jahr kämpfte Peterhansel lange um den Sieg, ehe ihn ein Unfall um alle Chancen brachte.
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Für dieses Jahr ist das Ziel klar, Gesamtsieg Nummer 14 soll her. "Seit 20 Jahren trete ich bei der Dakar nur mit einem Ziel an: gewinnen. Zweiter, Dritter oder Vierter zu werden bedeutet, dass man verloren hat", sagte er dem SID.
An ein baldiges Ende seiner Laufbahn denkt der 53-Jährige, der sechsmal die Motorrad-Wertung und siebenmal die Auto-Klasse gewonnen hat, nicht. "Adrenalin ist ein wichtiger Teil meines Lebens", sagte er. Die Dakar hebe sich dabei von allen anderen Rennen ab. "Die Rallye Dakar ist mein Rennen. Dort ist alles, was ich liebe: Geschwindigkeit, tolle Autos und großartige Landschaften", sagte er.
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