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Ringer holen fünf Olympia-Tickets für Tokio

Ringer holen fünf Olympia-Tickets für Tokio
Von SID

19/09/2019 um 17:45Aktualisiert 07/10/2019 um 11:27

Anna Schell hat der Erfolgsgeschichte des Deutschen Ringer-Bundes (DRB) bei der WM in Kasachstan ein weiteres Kapitel hinzugefügt. Die 26-Jährige vom SC Unterföhring erreichte am Donnerstag in der Klasse bis 68 Kilogramm das Halbfinale und bescherte dem DRB damit bereits das fünfte Ticket für die Olympischen Spiele 2020 im kommenden Jahr in Tokio.

Im Halbfinale war sie danach aber gegen die US-Amerikanerin Tamyra Mensah chancenlos und kämpft am Freitag um Bronze. Die Medaille errungen hat bereits die frühere Weltmeisterin Aline Rotter-Focken. In der Klasse bis 76 kg gewann die Krefelderin gegen die Kasachin Elmira Sysdykowa Bronze.

"Es wäre vermessen gewesen, im Vorfeld der WM von fünf Plätzen zu träumen", sagte DRB-Präsident Manfred Werner, der zwei bis drei Tickets als Ziel ausgegeben hatte, dem SID: "Ich muss allen Beteiligten für diese Leistungen ein Lob aussprechen."

Vor Rotter-Focken und Schell hatten bereits die Griechisch-Römisch-Spezialisten Frank Stäbler (67 kg), Denis Kudla (87 kg/beide Bronze) und Eduard Popp (130 kg/Platz fünf) Olympia-Tickets für den DRB geholt.

Alexander Semisorow (65 kg) schaffte es am Donnerstag ins Viertelfinale und schied gegen den späteren Finalisten Daulet Nijasbekow (Kasachstan) aus. Semisorow hat am Freitag über den Umweg der Hoffnungsrunde die Chance auf den Einzug ins kleine Finale. Damit wäre die Olympia-Qualifikation verbunden. Luisa Niemesch (62 kg) und Horst Lehr (57 kg) sind vorzeitig gescheitert.

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