Nur ein solcher diplomatischer Boykott sei aber sinnvoll, betonte der 32-Jährige in den ARD-Tagesthemen - ein Boykott durch die Sportlerinnen und Sportler hingegen nicht.
Er sei dagegen, "uns Athleten den Schwarzen Peter zuzuschieben und zu sagen, ihr müsst einen Boykott machen, damit sich dort was ändert", sagte Loch. Viele Athleten hätten "nur einmal die Chance, zu Olympia zu fahren", diese Chance dürfe man ihnen nicht nehmen.
Die Vergabe der Spiele nach Peking sei schon vor Jahren ein Fehler gewesen. Schon zuvor habe man gesehen, "dass sich nichts verändert beim Thema Menschenrechte" und auch beim Thema Medienfreiheit. Deswegen sei es von vornherein klar gewesen, "dass das ein bisschen schwierig" werde. "Und was wir jetzt mit Corona noch erleben, macht die ganze Sache nicht einfacher", fügte er hinzu.
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