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Natalie Geisenberger über Olympia-Rodelbahn in Südkorea: "Dachte, das wird eine Katastrophe"

Geisenberger über Olympia-Bahn: "Dachte, das wird eine Katastrophe"
Von SID

23/11/2017 um 13:32Aktualisiert 23/11/2017 um 13:33

Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hatte anfangs große Zweifel an einer erfolgreichen Titelverteidigung bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Die schwierige Bahn in Südkorea wirkte zunächst einschüchternd auf die 29-Jährige. "Am Anfang dachte ich, das wird einfach nur eine Katastrophe", sagte Geisenberger im Rahmen eines Schlittentests im BMW-Windkanal.

Die Eisrinne in Pyeongchang biete mindestens eine Kurve, die bei den ersten Trainingsläufen "kaum ein Rodler hinbekommen hat", so Geisenberger:

"Es war dann eine Teamleistung, dass ich mit der Zeit verstanden habe, wie es ungefähr geht."

So habe sie sich die Bahn in Gesprächen mit Bundestrainer Norbert Loch, Deutschlands Rodel-Ikone Georg Hackl und einigen Mannschaftskollegen erschlossen.

Vorfreude auf Olympia

"Mittlerweile habe ich mich mit der Bahn gut angefreundet und bin sehr optimistisch", sagte Geisenberger knapp drei Monate vor dem Start der Winterspiele (9. bis 25. Februar). Druck mache sich die Olympiasiegerin von 2014 aber nicht. "Alles, was ich irgendwann mal erreichen wollte, habe ich erreicht. Was jetzt noch kommt, ist eine Zugabe", sagte die Bayerin:

"Ich freue mich einfach auf Olympia, ich werde dort alles geben und hoffe, dass ich das Maximale herausholen kann."
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