Wie der Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Dienstag mitteilte, verlängerte der Erfolgscoach seinen Vertrag um weitere vier Jahre. Für Loch wären die Spiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo bereits seine fünften als Cheftrainer.
"Es ist nicht immer ganz einfach, ein so erfolgreiches Team wie unsere Rennrodler zu führen", sagte BSD-Sportdirektor Thomas Schwab: "Mit Norbert Loch haben wir einen sehr erfahrenen Trainer, der dieser Aufgabe gewachsen ist. Mit seiner väterlichen Art gleicht er viel aus und genießt das Vertrauen seiner Athletinnen und Athleten. Wir freuen uns, mit ihm weiterarbeiten zu dürfen."
Ziele und Herausforderungen gebe es laut Loch genügend. Man wolle dafür sorgen, auch mit dem im olympischen Programm neuen Frauen-Doppelsitzer "die Goldmedaille holen zu können. Weiter muss die große Lücke, die hinter unseren beiden Top-Doppelsitzern Eggert/Benecken und Wendl/Arlt besteht, bis 2026 mit Medaillenkandidaten geschlossen werden", so Loch: "Das haben wir in den letzten vier Jahren leider nicht geschafft."
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Loch übernahm den Posten des Bundestrainers 2008 von Thomas Schwab. Bei bislang vier Olympischen Spielen führte der 60-Jährige das deutsche Rodelteam zu 22 Medaillen. Die Spiele in Peking waren seine bislang erfolgreichsten als Cheftrainer, am Ende standen vier Gold- und zwei Silbermedaillen zu Buche. Sein Sohn Felix wurde während Lochs bisheriger Amtszeit dreimal Olympiasieger (zweimal Einzel, einmal Team).
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