SID

Rodeln: Taubitz gewinnt mit Bahnrekord - auch Wendl/Arlt vorn

Rodeln: Taubitz gewinnt mit Bahnrekord - auch Wendl/Arlt vorn
Von SID

30/11/2019 um 21:54Aktualisiert 30/11/2019 um 21:58

Rodlerin Julia Taubitz hat auf der US-Bahn in Lake Placid mit dem dritten Weltcupsieg ihrer Karriere ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Vizeweltmeisterin aus Oberwiesenthal gewann souverän mit Bahnrekord und sorgte für den ersten Saisonerfolg des jungen deutschen Frauen-Teams, das in diesem Winter mehrere Abgänge verkraften muss. Kurz zuvor hatten bereits die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias...

Die Vizeweltmeisterin aus Oberwiesenthal gewann souverän mit Bahnrekord und sorgte für den ersten Saisonerfolg des jungen deutschen Frauen-Teams, das in diesem Winter mehrere Abgänge verkraften muss. Kurz zuvor hatten bereits die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) im Doppelsitzer triumphiert.

"Richtig geil, ich bin zufrieden. Die Bahn hier gefällt mir immer mehr", sagte Taubitz. Schon nach dem ersten Durchgang lag sie in Führung, die sie mit der Fabelzeit von 43,658 Sekunden sogar noch ausbaute. Am Ende hatte die 23-Jährige 0,067 Sekunden Vorsprung auf die Amerikanerin Emily Sweeney und übernahm auch die Führung im Gesamtweltcup. Dritte wurde Viktoria Demtschenko (Russland/+0,222).

Auch ohne die schwangere Olympiasiegerin Natalie Geisenberger behaupteten die deutschen Frauen somit ihre Position an der Weltspitze. Jessica Tiebel (Altenberg), beim Saisonstart in Innsbruck-Igls noch gleichauf mit Taubitz Dritte, landete indes diesmal nur auf dem zehnten Rang.

Wendl/Arlt schlugen derweil im ewigen Duell der deutschen Doppelsitzer zurück. Das Duo aus Bayern setzte sich vor den Weltmeistern Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) durch, der Vorsprung nach zwei Läufen betrug 0,184 Sekunden.

Robin Geueke/David Gamm aus Winterberg verpassten das Podest nur knapp, als Vierte ordneten sie sich hinter den Österreichern Thomas Steu/Lorenz Koller ein. Den Saisonauftakt am vergangenen Wochenende in Igls hatten Eggert/Benecken noch mit 0,009 Sekunden Vorsprung auf Wendl/Arlt gewonnen.

Die deutschen Frauen müssen in dieser Saison nicht nur auf Olympiasiegerin Geisenberger verzichten, die im kommenden April ihr erstes Kind erwartet. Auch die Olympiazweite Dajana Eitberger legt eine Babypause ein. Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner hat ihre Karriere beendet.

0
0