Der wiedererstarkte Rekordweltmeister fuhr beim von schwierigen Wetterbedingungen beeinflussten zweiten Saisonrennen vom 17. Rang noch an die Spitze vor. Max Langenhan komplettierte als Zweiter den deutschen Doppelsieg.

Im ersten Lauf lag Loch (Berchtesgaden), der bereits das Auftaktrennen in Innsbruck gewonnen hatte, noch mehr als eine halbe Sekunde hinter dem führenden Russen Repilow, der vor ihm in den zunehmend wässrigen Eiskanal in Sachsen gegangen war. Im zweiten Lauf durfte dann Loch eher starten - und nutzte diesen Vorteil mit einer fehlerfreien Fahrt.

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"Nach dem ersten Lauf war ich mit dem Rückstand sehr zufrieden. Ich wusste: Wenn ich im zweiten Lauf gut durchkomme, kann es weit nach vorne gehen. Dass es für ganz vorne reicht, hätte ich nicht gedacht", sagte der 31-jährige Loch und ergänzte: "Es ist super, dass auch bei so einem Rennen mal alles aufgeht."

Am Ende lag er 0,303 Sekunden vor dem zweitplatzierten Langenhan (Friedrichroda), der als 16. des ersten Laufs ein ähnlich starkes Comeback wie Loch hinlegte. Platz drei ging an den Letten Kristers Aparjods. Repilow fiel auf Rang fünf zurück.

Auch die weiteren deutschen Starter kamen bei warmen und sehr windigen Verhältnissen in Altenberg zunächst nicht zurecht, arbeiteten sich dann aber noch nach vorne. So wurde Moritz Bollmann (Sonneberg/Schalkau) guter Sechster, den zehnten Rang belegte Sebastian Bley (Suhl). Der Olympia-Dritte Johannes Ludwig (Oberhof) verpasste als Elfter die Top Ten.

Loch bewahrte die Athleten des Bob- und Schlittenverbands für Deutschland (BSD) vor einem Wochenende ohne Sieg, nachdem sich am Samstag die Frauen um Natalie Geisenberger (Miesbach) sowie die Doppelsitzer um die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) mit ihren zweiten Plätzen knapp geschlagen geben mussten. In Innsbruck hatten die Frauen um Siegerin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) noch einen Dreifacherfolg gefeiert.

Die deutsche Teamstaffel bestehend aus Loch, Geisenberger und Eggert/Benecken verpasste in Altenberg als Vierte das Podium, der Sieg ging an Italien.

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