SID

Kurzbahn-WM: Kusch verpasst Bronze um zwei Hundertstel

Kurzbahn-WM: Kusch verpasst Bronze um zwei Hundertstel
Von SID

11/01/2019 um 11:39Aktualisiert 11/01/2019 um 11:48

Um zwei Hundertstelsekunden hat Marius Kusch die zweite Medaille für die deutschen Schwimmer bei der Kurzbahn-WM im chinesischen Hangzhou verpasst.

Der Essener schlug im Finale über 50 m Schmetterling in 22,40 Sekunden als Vierter an. Gold ging an den brasilianischen Weltrekordler Nicholas Santos vor dem südafrikanischen Titelverteidiger Chad le Clos und Dylan Carter (Trinidad und Tobago).

"Zwei Hundertstel - das ist schon recht ärgerlich", sagte Kusch, "aber ich freue mich über die Zeit, es war nochmal eine Bestzeit für mich." Zuvor hatten ihm 31 Hundertstelsekunden zu Bronze mit der 4x50-m-Lagenstaffel gefehlt. Mit Christian Diener (Potsdam), Fabian Schwingenschlögl (Neckarsulm) und Damian Wierling (Essen) war der 25-Jährige in deutscher Rekordzeit von 1:31,80 Minuten auf den fünften Platz geschwommen.

Die 4x200-m-Freistilstaffel mit Annika Bruhn (Neckarsulm), Marie Pietruschka (Leipzig), Laura Riedemann (Halle/Saale) und Reva Foos (Frankfurt/Main) belegte zum Abschluss des fünften Wettkampftages mit dem sechsten deutschen Rekord der WM (7:46,36) den siebten Platz. Damit bleibt Ex-Weltmeister Marco Koch (Frankfurt/Main) mit Bronze über 200 m Brust vor dem Schlusstag der einzige deutsche Medaillengewinner in Hangzhou.

Ebenfalls mit deutschem Rekord zog Schwingenschlögl als Zweiter in den Endlauf über 50 m Brust am Sonntag ein. In 25,87 Sekunden verbesserte der 27-Jährige seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um zwölf Hundertstel. Im Halbfinale Schluss war dagegen für Aliena Schmidtke (Magdeburg) als Zwölfte über 100 m Schmetterling.

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