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Kurzbahn-WM: Lagenstaffel verpasst Medaille trotz Rekord

Kurzbahn-WM: Lagenstaffel verpasst Medaille trotz Rekord
Von SID

11/01/2019 um 11:39Aktualisiert 11/01/2019 um 11:48

Trotz eines deutschen Rekordes hat die Lagenstaffel um Bronzemedaillengewinner Marco Koch bei der Kurzbahn-WM im chinesischen Hangzhou das zweite Edelmetall für die deutschen Schwimmer verpasst.

Das 4x100-m-Quartett mit Christian Diener (Potsdam), Koch (Frankfurt/Main), Marius Kusch und Damian Wierling (beide Essen) landete am Schlusstag der Titelkämpfe in 3:22,17 Minuten auf Platz fünf.

Fabian Schwingenschlögl musste sich über 50 m Brust in 26,12 Sekunden mit Rang sieben zufrieden geben. Der 27-Jährige aus Neckarsulm, als Zweitschnellster ins Finale eingezogen, hatte beim Sieg des London-Olympiasiegers Cameron van den Burgh keine Chance. Der 30-jährige Südafrikaner hatte überraschend das Ende seiner Karriere angekündigt und bestritt sein letztes Rennen.

Die Lagenstaffel der Frauen mit Laura Riedemann (Halle/Saale), Jessica Steiger (Gladbeck), Aliena Schmidtke (Magdeburg) und Marie Pietruschka (Leipzig) stellte im letzten WM-Rennen den neunten deutschen Rekord der Titelkämpfe (3:54,15 Minuten) auf und landete auf Rang sechs. Das 4x50-m-Freistil-Quartett mit Steiger, Pietruschka, Annika Bruhn (Neckarsulm) und Reva Foos (Frankfurt/Main) belegte den achten Platz.

Rückenschwimmer Diener hatte wegen des Staffel-Finales auf seinen Start im Endlauf über 200 m Rücken, den er als Fünfter erreicht hatte, verzichtet. Damit beendete der Deutsche Schwimm-Verband (DSV), der auf seine Leistungsträger Florian Wellbrock, Franziska Hentke und Philip Heintz verzichten musste, die WM mit nur einer Medaille und der schlechtesten Ausbeute seit zehn Jahren.

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