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Buhl feiert fünften Kieler-Woche-Triumph

Buhl feiert fünften Kieler-Woche-Triumph
Von SID

11/09/2018 um 13:38Aktualisiert 11/09/2018 um 13:49

Laser-Vizeweltmeister Philipp Buhl (Sonthofen) hat in einem spektakulären Finish seinen fünften Triumph bei der traditionellen Kieler Woche gefeiert.

Der 28-Jährige schob sich im Medaillenrennen am Sonntag auf den letzten Metern noch auf den ersten Platz der Gesamtwertung vor und bescherte den deutschen Seglern damit den einzigen Sieg in den olympischen Klassen.

Von den sieben deutschen Booten in den Finalläufen besaßen auch die 49erFX-Europameisterinnen Tina Lutz und Susann Beucke sowie Nadine Böhm und Ann-Christin Goliaß in der 49er-Klasse Chancen auf den prestigeträchtigen Erfolg. Am Ende sprang für Lutz/Beucke Platz zwei, für Böhm/Goliaß Rang drei heraus.

Buhl landete im Medal Race zwei Plätze und in der Abrechnung damit einen Punkt vor dem zuvor in der Gesamtwertung führenden Briten Elliot Hanson. "Es ist immer möglich, dass jemand eine gelbe Flagge bekommt, und das ist passiert. Ich hatte so etwas immer im Kopf", sagte Buhl, nachdem er erst auf den letzten Metern den Esten Karl-Martin Rammo überholt und damit das entscheidende Boot zwischen sich und Hanson gelegt hatte.

Am letzten Tag des Segelevents hatten Buhl und sein britischer Konkurrent am Ende des Feldes gelegen. Als an der letzten Bahnmarke der Kroate Tonci Stipanovic kenterte und Rammo eine Bestrafung wegen Pumpens kassierte, nutzte Buhl seine Chance.

Lutz/Beucke peilten vor ihrem Medaillenrennen ihren dritten Erfolg in Kiel an. Nach dem sechsten Platz im abschließenden Rennen wuchs der Rückstand auf die Neuseeländerinnen Alexandra Maloney und Molly Meech jedoch letztlich von 4,5 auf 12,5 Punkte an.

Böhm/Goliaß schoben sich in der 49er-Klasse dank Platz vier noch auf den dritten Rang vor. Unmittelbar dahinter rangierten Fabienne Oster/Anastasiya Winkel als Vierte und die Titelverteidigerinnen Frederike Loewe und Anna Markfort auf Platz fünf.

Laser-Radial Steuerfrau Svenja Weger sprang dank des starken zweiten Platzes im Medal Race vom neunten noch auf den fünften Platz der Gesamtwertung vor, Simon Diesch und Philipp Autenrieth verbesserten sich im Feld der 470er-Männer um zwei Plätze auf Rang sechs.

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