Die Mixed-Crew übernahm im Nacra-17-Katamaran bei ihrem Heimspiel nach drei Segelwettfahrten gleich die Führung. Enttäuschend verlief dagegen der Auftakt für die deutschen Segler im Weltklassefeld der Gleitjollen 49er und 49er FX.

"Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte ich mir selbst gar nicht machen können", sagte Kohlhoff, der am Mittwoch 24 Jahre alt wurde. Bei zunehmenden nordwestlichen Winden landete der Kieler mit seiner Vorschoterin zwei Tagessiege, strich den vierten Rang und verwies das italienische Duo Bissaro/Franscari um einen Punkt auf Rang zwei.

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Zwei vierte Ränge und ein dritter Platz reichten den Olympiateilnehmerinnen von Rio de Janeiro, Victoria Jurzok und Annika Lorenz aus Berlin, im 49er FX nur zum siebten Rang. Noch schwächer starteten die Gewinnerinnen von 2017, Tina Lutz und Susann Beucke (Strande), in der anderen Gruppe und sind vorerst nur Zehnte. An der Spitze liegen Vilma Bobeck und Malin Tengström aus Schweden.

Lange Gesichter gab es bei den 49er-Herren. Die bayerische Nachwuchs-Crew Jakob Meggendorfer und Andreas Spranger war als 14. noch am besten und ließ die WM-Dritten Tim Fischer und Fabian Graf (Hamburg) knapp hinter sich. Die weiteren Olympiaaspiranten Justus Schmidt und Max Böhme (Kiel) sind trotz eines Tagessiegs gar nur 17. Es führen die Australier Will und Sam Phillips.

Immerhin überzeugten Max Kohlhoff aus Hamburger und der Berliner Philipp Kasüske in Abwesenheit der Weltelite als Zweiter und Vierter im Finn Dinghy. Ähnlich ist der zweite Platz von Nico Naujock im Laser Standard einzustufen. Pia Kuhlmann (Wunsdorf) belegt im Laser Radial nach zwei Wettfahrten Rang sieben.

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