SID

Nach Unglück von Segler Fisher: Teams zwischen Trauer und Wachsamkeit

Nach Unglück von Segler Fisher: Teams zwischen Trauer und Wachsamkeit
Von SID

13/07/2018 um 21:04Aktualisiert 13/07/2018 um 21:11

Nach dem tragischen Unglücksfall von John Fisher müssen die Crews beim Volvo Ocean Race einen schwierigen Spagat zwischen tiefer Trauer und höchster Wachsamkeit meistern.

"Es ist nicht ein Moment vergangen, in dem ich nicht an ihn gedacht habe", sagte Skipper Bouwe Bekking vom führenden Team Brunel: "Meine Angst, ein Teammitglied zu verlieren, ist größer geworden. Wir gehen hier an unsere Grenzen."

Auch Steuerfrau Denise Caffari von "Turn the Tide on Plastic" berichtete von extrem schwierigen Momenten für ihre Crew. "Viele Tränen sind geflossen, sowohl gemeinsam als auch im Stillen", berichtete die 45-Jährige. Wie die anderen fünf noch konkurrierenden Teams müssen Caffari und Co. auf der Königsetappe vom neuseeländischen Auckland nach Itajaj/Brasilien weiterhin schwierige Wetterverhältnisse meistern.

Am Dienstag hatte die Rennleitung erklärt, dass keine Hoffnung mehr auf eine lebende Bergung des 47 Jahre alten Fisher vom Team Sun Hung Kai/Scallywag besteht. Der Brite war am Montag über Bord gespült worden, die verzweifelte Suche seines Teams hatte ihn nicht mehr retten können.

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