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Schwere Prüfung auf dem Atlantik: Herrmann segelt die Route du Rhum

Schwere Prüfung auf dem Atlantik: Herrmann segelt die Route du Rhum
Von SID

07/12/2018 um 18:37Aktualisiert 07/12/2018 um 18:41

Hochseesegler Boris Herrmann stellt sich ab Sonntag einer schweren Prüfung.

Der 37 Jahre alte gebürtige Oldenburger startet als erster Deutscher bei der Transatlantikregatta Route du Rhum in der IMOCA-Klasse. Als Solo-Segler macht sich Herrmann auf einer 18 Meter langen Open-60-Yacht auf den Weg von Saint-Malo in der Bretagne nach Guadeloupe - das sind insgesamt 3542 Seemeilen (6660 Kilometer).

Für Herrmann ist die Teilnahme ein Meilenstein auf dem Weg zur Vendee Globe 2020/21, der härtesten Einhand-Regatta nonstop rund um den Globus. "Natürlich möchte ich vorne mitsegeln, auch wenn die Top-Favoriten andere sind", sagte der Skipper, "ich fühle mich sehr gut vorbereitet und schätze das Potenzial des Boots hoch ein."

Die alle vier Jahre stattfindende Route du Rhum ist eines der größten Sportereignisse Frankreichs. Es zieht über zwei Wochen weit mehr als zwei Millionen Besucher nach Saint-Malo. Das Rennen wird etwa zwölf Tage dauern. Herrmann muss dabei im Wettstreit mit starker Konkurrenz seinen Energiehaushalt, das Schlafmanagement, die Ernährung sowie die ständige Anpassung der Navigation im Auge behalten.

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