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Sydney-Hobart: Protest gegen Sieger Wild Oats XI abgewiesen

Sydney-Hobart: Protest gegen Sieger Wild Oats XI abgewiesen
Von SID

07/06/2019 um 22:54Aktualisiert 07/06/2019 um 23:03

Das Team der Supermaxi-Yacht Wild Oats XI darf den Sieg bei der traditionsreichen Hochseeregatta Sydney-Hobart behalten. Eine fünfköpfige internatioanale Jury wies den nach dem Rennen eingereichten Protest zurück. Damit triumphiert die Crew um den australischen Skipper Mark Richards bei dem Klassiker zum neunten Mal.Die zweitplatzierte Black Jack hatte der Wild Oats XI vorgeworfen, ihr GPS...

Eine fünfköpfige internatioanale Jury wies den nach dem Rennen eingereichten Protest zurück. Damit triumphiert die Crew um den australischen Skipper Mark Richards bei dem Klassiker zum neunten Mal.

Die zweitplatzierte Black Jack hatte der Wild Oats XI vorgeworfen, ihr GPS-Signal ausgeschaltet zu haben und deshalb für die Konkurrenz nicht sichtbar gewesen zu sein. Die Rennleitung hatte daraufhin einen offiziellen Protest gegen die Wertung eingelegt.

Der Protest hätte allerdings von einem anderen Team eingelegt werden müssen. "Damit der Protest unter den Wettbewerbsregeln des Segelns gültig ist, muss ein Konkurrent, der Informationen über einen möglichen Regelverstoß erhält, Protest einlegen", begründete Russell Green, Vorsitzender der internationalen Jury, die Ablehnung des Protests.

Im vergangenen Jahr war Wild Oats XI ebenfalls als erste Yacht ins Ziel gekommen, einen Tag später allerdings von der Jury wegen einer verbotenen Annäherung mit einer Zeitstrafe belegt worden. Der Konkurrent LDV Comanche wurde nachträglich zum Sieger erklärt.

Die seit 1945 traditionell am zweiten Weihnachtsfeiertag beginnende Regatta zählt zu den schwierigsten Hochseerennen der Welt. Bei der Premiere vor 72 Jahren benötigte die britische Siegeryacht Rani noch mehr als sechs Tage, 1975 wurde erstmals die Drei-Tage-Marke unterboten. 1999 schaffte es schließlich erstmals ein Team in weniger als zwei Tagen. Bei der diesjährigen Ausgabe siegte die Wild Oats XI nach 628 Seemeilen in 43 Stunden, sieben Minuten und 21 Sekunden.

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