SID

Olympia 2018: Shorttrackerin Kim Boutin macht Social-Media-Accounts dicht

Wegen Morddrohungen: Shorttrackerin schließt Social-Media-Accounts
Von SID

14/02/2018 um 08:08Aktualisiert 14/02/2018 um 17:01

Die kanadische Shorttrackerin Kim Boutin hat bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang nach Morddrohungen ihre Social-Media-Accounts geschlossen. Sie hatte wegen der Disqualifikation von Lokalmatadorin Choi Min Jeong Bronze erhalten, erntete aber die Wut der südkoreanischen Fans. Das kanadische NOK leitete mittlerweile Untersuchungen ein. Die Gesundheit der Athleten habe oberste Priorität.

Boutin hatte am Dienstag im Sprintwettbewerb die Bronzemedaille geholt, dabei aber von der Disqualifikation der Lokalmatadorin Choi Min Jeong profitiert.

Choi, Zweite im Finale, wurde wegen einer angeblich unerlaubten Aktion gegen Boutin aus der Wertung genommen. Das stank einigen südkoreanischen Fans gewaltig: Sie machten ihrem Ärger über die Entscheidung bei Instagram sowie Twitter Luft und griffen Boutin an.

Boutin macht Schotten dicht

Nach etwa 10.000 Kommentaren reagierte Boutin und legte ihre Accounts still. IOC-Sprecher Mark Adams sagte, man könne das nicht kontrollieren.

Als direkte Reaktion leitete das kanadische Olympia-Komitee Untersuchungen ein.

"Die Gesundheit und Sicherheit aller unserer Teammitglieder hat höchste Priorität."

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