Die 21-Jährige hat in der Heimat ihrer Familie bereits das Sommertraining aufgenommen, via Instagram kündigte Fernstädt zudem "eine weitere Skeletonsaison" an und stellte ein Foto mit ihren neuen Mannschaftskollegen dazu.

Fernstädt hatte nach ihrem Abschied aus Deutschland vom nationalen Verband BSD die Freigabe erhalten und ist daher berechtigt, ihre Karriere für ein anderes Land fortzusetzen. Die Junioren-Weltmeisterin war sieben Jahre lang in verschiedenen Altersklassen für Deutschlands Skeletonis im Einsatz.

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Ihre Olympiateilnahme bei den Winterspielen in Pyeongchang im vergangenen Februar kam recht unverhofft, da sie erst im Laufe der Saison aus Leistungsgründen für Sophia Griebel (Suhl) ins Aufgebot gerückt war.

Fernstädt überzeugte in Pyeongchang und schloss als Sechste nur knapp hinter der noch stärker eingeschätzten Vizeweltmeisterin Tina Hermann (Königssee/Platz 5) ab. Weltmeisterin Jacqueline Lölling (Winterberg) holte in Südkorea Silber. Grundsätzlich gilt Fernstädt als talentierte Pilotin, die allerdings Schwächen beim Startsprint hat und damit im Vergleich mit der Weltspitze an Grenzen stößt.

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