Tina Hermann (Königssee) und Axel Jungk (Oberbärenburg) belegten jeweils den zweiten Rang. "Das ist der Wahnsinn, ich fühle mich richtig gut", sagte Fernstädt im ZDF. Bundestrainer Jens Müller sprach von einer "sehr, sehr starken Leistung mit zwei fast blitzsauberen Läufen."
Tina Hermann fehlten 42 Hundertstelsekunden auf Siegerin Janine Flock (Österreich). Jacqueline Lölling, in PyeongChang Anwärterin auf den ersten Olympiasieg für den deutschen Skeletonsport, belegte den sechsten Rang. Die beiden hatten bereits vor Fernstädt die Olympia-Norm erfüllt.

Südkoreaner Sungbin nicht zu schlagen

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"Insgesamt haben sich alle drei Mädels im Vergleich zum Training extrem gesteigert. Am Start haben sie das Maximale herausgeholt, und in der Bahn war das auch sehr gut", sagte Bundestrainer Müller:
Wir haben uns als Mannschaft gut geschlagen. St. Moritz ist traditionell nicht unsere Bahn - dafür war das Ergebnis in Ordnung.
Bei den Männern musste sich Axel Jungk nur dem südkoreanischen Weltcup-Spitzenreiter Yun Sungbin geschlagen geben. Dem 26-Jährigen fehlten 87 Hundertstelsekunden zu seinem ersten Weltcup-Sieg. Alexander Gassner (Winterberg) als Vierter und Christopher Grotheer (Oberhof) als Achter rundeten den guten Auftritt der Deutschen ab.
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