Dirk Matschenz (38) rückt erwartungsgemäß aus dem Trainerstab in die Chefposition auf und wird die deutschen Skeleton-Sportler in den nacholympischen Winter führen. Matschenz tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Jens Müller (52) an.

"Wir freuen uns, dass er die Aufgabe übernimmt und das Team um Olympia-Silbermedaillengewinnerin Jacqueline Lölling in den nächsten Olympia-Zyklus führen wird", sagte der BSD-Vorstandsvorsitzende und Sportdirektor Thomas Schwab. Matschenz sagte: "Ich werde als Cheftrainer alles daran setzen, unsere Athleten weiter in der Weltspitze zu etablieren und erfolgreich auf dem Weg zu den nächsten Olympischen Winterspielen 2022 in Peking zu begleiten."

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Müller, Rodel-Olympiasieger von 1988 in Calgary vor Georg Hackl, hatte die Skeletonis seit 2002 in verschiedenen Funktionen betreut, seit 2010 war er Cheftrainer. In dieser Zeit wirkte er entscheidend an der Professionalisierung des Sports in Deutschland mit.

Seinen Rücktritt begründete er zuletzt mit den unbefriedigenden sportlichen Ergebnissen, aber auch mit der schlechten Bezahlung und der Ungewissheit über die künftige Förderung des Sports. Auch haben gesundheitliche Gründe eine Rolle gespielt. Müller hatte vor vier Jahren einen schweren Herzinfarkt erlitten.

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