10.01.21 - 10:30
Beendet
Adelboden
Slalom - Männer • Finale
Spielbeginn

Slalom - Herren

    
30
Sebastian Würz
Highlights 
 
 Entfernen
14:22

Marco Schwarz gewinnt also den Slalom am Chuenisbärgli. Und dahinter belegt Linus Straßer nur wenige Tage nach seinem Sieg am Bärenberg in Zagreb als Zweiter erneut einen Podiumsrang. Dritter wird in einem Hundertstelkrimi Dave Ryding.

14:20

Clement Noel beginnt stark. Aber dann rutscht der Franzose vor dem Steilhang zum ersten Mal auf dem Innenski weg. Die Fehler setzen sich fort. Er nimmt weite Wege, trifft den Rhythmus des Laufes nicht mehr. Noel fällt auf Platz acht zurück.

14:17

Victor Muffat Jeandet fädelt schon nach wenigen Fahrsekunden ein. Der Franzose steigt zurück, aber die Zeit ist weg. Damit steht Linus Straßer erneut auf dem Podium!

14:16

Sehr starke Fahrt im Flachstück von Loic Meillard. Aber im Steilhang nimmt der Schweizer zuviel Tempo heraus. Da driftet er die Schwünge an. Auch bei der Ausfahrt stellt er leicht quer. Rang fünf für Meillard. Schwarz ist damit auf dem Podium.

14:14

Marco Schwarz beginnt gut. Im Flachen nimmt der Österreicher etwas weite Wege. Einfahrt Steilhang war Straßer direkter dran. Aber bei der Ausfahrt aus dem Steilhang hat Schwarz mehr Tempo als der Deutsche mitgenommen. Es ist die Führung!

14:12

Kristoffer Jakobsen beginnt sehr risikoreich. Dann erwischt der Schwede einen Schlag im Flachen, und er verliert Tempo. Einfahrt Zielhang überdreht er, muss anschließend komplett querstellen und wird weit durchgereicht.

14:10

Sebatsian Foss-Solevaag sitzt oben mit dem Oberkörper weit hinten. Bei einer Welle hebt es den Norweger aus. Anschließend fehlt der Speed für das Flachstück. Und der Steilhang ist ohnehin nicht seine Stärke. Rang sechs für Foss-Solevaag, nachdem ihm die Einfahrt ins letzte Flachstück noch einmal gut gelang.

14:09

Alexander Khoroshilov überdreht es oben leicht den Oberkörper. Der Russe wird abgetragen, und danach ist es flach. Auch im Zielhang rutscht er zweimal kurz weg. Khoroshilov ist vorerst Sechster, aber es bleibt ein Rennen der knappen Abstände.

14:07

Dave Ryding hebt es bei einer Welle oben kurz aus. Aber das ist auch ein Zeichen des Tempos. Der Brite gibt die Skier im Flachstück sehr schön frei. Einfahrt Steilhang steigt er aber sehr hart in die Kanten. Da ist der Vorsprung weg. Um eine Hundertstel bleibt er hinter Straßer und ist Zweiter.

14:04

Sehr gute Vorstellung von Tanguy Nef. Im Steilhang bleibt er kurz hängen, die Skispitzen überkreuzen sich leicht. Aber der Schweizer kämpft sich durch und ist nur neun Hundertstel hinter Straßer Dritter. Das ist nach seinen zahlreichen Ausfällen zuletzt wichtig für Nef.

14:02

Ramon Zenhäusern kann schon im Flachstück seine Stärke dort nur bedingt ausspielen. Der Schweizer steht länger auf den Kanten als Straßer, verliert dort etwas Zeit. Und im Zielhang stellt er zu stark quer. Zenhäusern wird auf Rang sechs durchgereicht.

14:01

Einfädler von Henrik Kristoffersen. Nach wenigen Fahrsekunden ist für den Norweger das Rennen beendet. Die Abstände lassen es hier durchaus zu, dass Straße rnoch zumindest auf die Top fünf schielen kann.

13:58

Linus Straßer erwischt den oberen Streckenabschnitt sehr stark. Dann erwischt der Münchner einen kleinen Schlag, zieht den Schwung aber auf dem Innenski durch. Einfahrt Steilhang nimmt er sehr gefühlvoll. Bei der Ausfahrt staucht es ihn etwas zusammen. Aber Straßer führt knapp!

13:57

Michael Matt nimmt den ersten Übergang auf der letzten Rille. Aber das ist schnell. Der Österreicher hat den Speed für das folgende Flachstück. Auch den Steilhang nimmt er sehr gut. Matt verdrängt Yule von der Spitze.

13:56

Manfred Mölgg mit einer sehr guten Fahrt oben. Der Routinier hält die Linie schön. Einfahrt Zielhang hebt es ihn aus. Dann fährt der Italiener eine Spur zu kontrolliert, ist aber immerhin Vierter.

13:54

Daniel Yule beginnt angriffslustig. Bei einer Welle im oberen Streckenabschnitt gerät er in Rücklage. Einfahrt Zielhang wählt er eine ganz enge Linie und nimmt den Zug mit. Deutliche Führung für den Schweizer. Und die Abstände sind eng genug, dass er sich damit noch klar verbessern kann.

13:51

Alexis Pinturault bringt einen fehlerfreien Lauf ins Ziel. Aber das letzte Risiko fehlt da, einige Male driftet er an. Aber der Sieger der beiden Riesenslaloms kommt sicher ins Ziel und sichert sich damit wertvolle Weltcuppunkte. Und als vorerst Vierter kann es ja noch etwas nach vorne gehen.

13:50

Marc Rochat fährt etwas zu sehr auf Sicherheit. Der Schweizer riskiert nicht das Letzte. Kurz vor dem Ziel treibt es ihn ab, und er fällt auf Platz sieben zurück. Aber es sind zumindest sichere Weltcuppunkte.

13:48

Das war knapp. Nach gutem Beginn rutscht Christian Hirschbühl einen Schwung im Steilhang sehr stark an. Kurz vor dem Ziel kommt er aus dem Rhythmus, verhindert knapp einen Einfädler. Aber er ist guter Zweiter.

13:46

Starke Fahrt von Adrian Pertl. Das obere Flachstück nimmt er sehr konzentriert, behält schön den Bodenkontakt mit den Skiern. Im Zielhang läuft ihm der Außenski weg. Aber das kann der Österreicher korrigieren. Rang eins. Und das kann noch einige Ränge nach vorne gehen.

13:45

Schwerer Fehler von Luke Winters im Zielhang. Der US-Amerikaner rutscht auf dem Innenski weg, muss die folgende Torkombination falsch herum nehmen. Das ist regulär, aber nicht die schnellste Variante. Er fällt zurück.

13:43

Hadalin bleibt vorne. Jean-Baptiste Grange lehnt sich bei der Einfahrt in den Zielhang weit auf den Innenski. Der Franzose muss sich mit der Hand abtützen. Das kostet aber nur wenig Zeit, denn er bleibt im Rhythmus. Es reicht zu Platz drei zunächst.

13:42

Luca Aerni fährt im Flachstück etwas härter als Hadalin. Da lässt der Schweizer wertvolle Zehntel liegen. Die Einfahrt in den Zielhang sticht er sehr eng an. Es reicht zu Zwischenrang drei.

13:40

Stefan Hadalin holt nach der Vertikalen im Mittelabschnitt etwas aus, hat dann keine Probleme bei der Welle und kann die Skier freigeben. Im Zielhang driftet der Slowene relativ stark an. Aber es reicht trotzdem zur Bestzeit.

13:39

Das war's für Marc Digruber. Auch er gerät in Rücklage, wird abgetragen und fährt dem Rhythmus des Laufes deutlich hinterher. Der Österreicher verpasst schließlich ebenfalls ein Tor.

13:37

Führungswechsel. Simon Maurberger geht nicht das allerletzte Risiko, aber das ist auf diesem drehend gesetzten Kurs vielleicht auch die taktisch clevere Entscheidung. Der Südtiroler erreicht das Ziel ohne erkennbaren Fehler und führt deutlich.

13:36

Die Ausfallserie geht weiter. Noel von Grünigen fädelt bei der Vertikalen im Mittelabschnitt ein. Das gibt es doch nicht. Vier von fünf Fahrern sind ausgeschieden oder zurückgestiegen.

13:34

Riccardo Tonetti erwischt es im Steilhang. Der Italiener ist bis dahin deutlich schneller unterwegs als Strolz. Aber dann rutscht er auf dem Schuhrand weg und an einem Tor vorbei.

13:33

Giuliano Razzoli erwischt es an der gleichen Stelle wie sein Landsmann. Der Olympiasieger von Vancouver sitzt mit dem Oberkörper zu weit hinten, gerät in Rücklage und verpasst das Tor.

13:32

Aus für den Italiener Tommaso Sala. Er rutscht auf dem Innenski weg und an einem Tor vorbei. Er steigt zwar zurück, aber die Zeit ist natürlich weg.

13:30

Johannes Strolz eröffnet den zweiten Durchgang, der sehr drehend gesetzt ist. Der Österreicher steht recht lange auf den Kanten, aber das kann auch der Kurssetzung geschuldet sein. 1:54,88 Minuten seine Zeit. Die Abstände sind eng. Hier ist auch für die ersten Fahrer noch eine Top-Platzierung möglich.

11:17

Clement Noel heißt also der Führende nach dem ersten Lauf vor Victor Muffat Jeandet und Loic Meillard. Aber das Feld ist eng zusammen. Rang zwei und Rang 16 trennen weniger als eine Sekunde, und da können sich ja noch Fahrer zwischenschieben. Linus Straßer ist vorerst Zwölfter.

Video - "Er ist nervös": Straßers 1. Slalom-Lauf in Adelboden

01:20
11:15

Jetzt häufen sich die Ausfälle. Jonathan Nordbotten hebt es im Steilhang aus, und der Norweger springt an einem Tor vorbei.

11:14

Erik Read rutscht beim ersten Übergang auf dem Innenski weg und stürzt. Er fährt zwar zunächst noch weiter. Aber die Zeit ist weg, und kurz darauf schwingt der Kanadier ab.

11:12

Simon Maurberger übernimmt die Rote Laterne. Sein Landsmann Stefano Gross wählt eine zu runde Linie, driftet die Schwünge stark an. Vor allem im Flachstück haben andere viel mehr riskiert. Gross ist Letzter und der erste Fahrer, der über zwei Sekunden Rückstand hat.

11:10

Adrian Pertl beginnt zu verhalten. Im Zielhang überdreht der Österreicher mit dem Oberkörper, rutscht dann fast auf dem Innenski weg. Pertl ist aktuell 18. Aber da dürfte er eine gute Startnummer im zweiten Lauf haben.

11:09

Timon Haugan gerät schon nach wenigen Fahrsekunden in Rücklage, wird ausgehoben und verpasst ein Tor.

11:08

Christian Hirschbühl verliert im oberen Streckenabschnitt etwas zuviel Zeit, kommt dann aber gut durch das mittlere Flachstück. Auch die Ausfahrt aus dem Steilhang kurz vor dem Ziel passt beim Österreicher. Er ist 17. Aber auch hier ist nach vorne noch viel drin.

11:05

Nach sehr gutem Beginn rutscht Tanguy Nef im Steilhang kurz weg. Er kann sich retten, wenn auch mit etwas hartem Kantendruck. Aber der Zeitverlust für den Schweizer hält sich in Grenzen, und er ist Neunter. Das Feld ist eng genug zusammen, dass hier noch alles drin ist, vor allem, wenn man Noel ausklammert.

11:03

Stefan Hadalin hat große Probleme im Zielhang. Der WM-Zweite in der Kombination hat Rhythmusprobleme, rutscht einen langgezogenen Schwung stark an und muss auch vor dem kleinen Flachstück vor dem Ziel querstellen. Er ist weit zurück.

11:01

Manfred Mölgg läuft im Flachstück der Außenski weg. Der Italiener muss zaubern, rettet sich gerade noch so um das folgende Tor. Den Zielhang nimmt er sauber und ist 13. Aber auch hier ist der Rückstand bis mindestens in die Top fünf auch noch absolut aufholbar.

11:00

Das ist eine zu kontrollierte und vorsichtige Fahrt von Jean-Baptiste Grange. Der Ex-Weltmeister übernimmt die Rote Laterne. Für den zweiten Durchgang sollte das aber reichen.

10:58

Ganz starker Beginn von Kristoffer Jakobsen. Der Schwede, der zuletzt ja zweimal mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang glänzte, fährt dann sehr wild in den Steilhang hinein und überdreht mit dem Oberkörper. Aber die Ausfahrt ins finale Flachstück nimmt er sehr flüssig und ist Fünfter.

10:57

Und auch Fabio Gstrein erwischt es. Im flachen Mittelabschnitt fährt der Österreicher zu eng an ein Tor heran und fädelt ebenfalls ein.

10:55

Das Rennen ist für Filip Zubcic schnell beendet. Schon nach wenigen Fahrsekunden fädelt der Zweite der beiden Riesenslaloms am Chuenisbärgli ein.

10:52

Linus Straßer staucht es schon nach drei Toren kurz zusammen. Der Deutsche gerät in Rücklage und muss korrigieren. Das kostet wertvolle Zehntel. Im Mittelabschnitt fährt er etwas zu rund, im Zielhang rutscht er einige Schwünge an. Straßer ist Zehnter. Aber es sind auch nur etwas mehr als sechs Zehntel zu Rang zwei.

10:50

Michael Matt hebt es oben einmal kurz aus. Das Flachstück nimmt der Österreicher sehr stark. Im Steilhang driftet er zu oft an, da fehlt der Zug nach vorne. Rang zehn zunächst für Matt.

10:49

Loic Meillard fährt im oberen Flachstück sehr stark. Bei der Einfahrt in den Zielhang investiert er etwas in die Linie, setzt den Schwung sehr rund an. Noel war da risikoreicher unterwegs. Aber dafür kommt Meillard ohne Patzer durch und fährt auf einen sehr guten dritten Rang.

10:48

Alex Vinatzer hat bei der Vertikalen im Mittelabschnitt eingefädelt. Der Italiener fährt zwar ins Ziel, aber er wird disqualifiziert. Da nützt ihm auch der gute fünfte Rang nichts.

10:45

Victor Muffat Jeandet fährt oben sehr rund und sauber. Bei einem langgezogenen Schwung im Zielhang rutscht er kurz weg. Aber der Franzose findet schnell in den Rhythmus zurück, gibt nur leichten Kantendruck. Und er ist toller Zweiter.

10:44

Alexander Khoroshilov beginnt sehr gut. Im Steilhang überdreht der Russe leicht bei den Schwüngen, muss einige Male kurz andriften. Aber es ist ein guter vierter Rang für ihn. Da hat er alle Chancen auf eine Top-Platzierung.

10:42

Manuel Feller fährt oben mit großer Hoch-Tief-Bewegung. Der Österreicher drückt die Kanten bei der Landung leicht in den Schnee. Einfahrt Steilhang springt er um das Tor. Und wenig später kommt er auf den Innenski und rutscht an einem Tor vorbei.

10:41

Sehr guter Beginn von Dave Ryding. Dann gerät der Brite bei der Einfahrt in den Steilhang in Rücklage. Er wird etwas weit abgetragen, kann das Tempo aber wieder aufnehmen. Ryding ist Vierter, wenn auch klar hinter Noel.

10:39

Clement Noel staucht es bei einer Welle im oberen Streckenabschnitt kurz zusammen. Im Mittelabschnitt riskiert er viel, fährt eng an die Tore heran. Die Einfahrt in den Steilhang gelingt ihm stark, er rutscht nicht weg. Noel geht an die Spitze, über vier Zehntel liegt er vor Schwarz.

10:38

Daniel Yule beginnt gut. Dann sticht der Schweizer sehr eng in den Zielhang herein. Aber es läuft ihm zweimal der Außenski weg, und Yule überdreht leicht mit dem Oberkörper. Vorerst ist der Eidgenosse Fünfter.

10:36

Guter Beginn von Marco Schwarz. Im direkt gesetzten Flachstück lässt der Österreicher die Skier fliegen. Im Zielhang wählt er eine etwas direktere Linie als Foss-Solevaag, kommt bei der Ausfahrt aus dem Steilen aber hoch heraus. Er geht in Führung!

10:34

Führungswechsel! Sebastian Foss-Solevaag hält im Flachstück den Rückstand auf Zenhäusern in Grenzen. Im Zielhang driftet auch der Norweger kurz an, findet aber sofort in den Rhythmus zurück. Er geht an die Spitze.

10:33

Henrik Kristoffersen wählt bei einer Welle im oberen Streckenabschnitt eine relativ weite Linie. Im Flachstück hebt es den Norweger kurz aus. Aber der Zielhang gelingt ihm sehr flüssig. Kristoffersen ist knapp zurück. Aber im Zielhang ist im Vergleich zu Zenhäusern noch viel drin.

10:32

Alexis Pinturault fährt oben etwas zu rund. Da ist Zenhäuern deutlich mehr auf Zug geblieben. An der Passage im Zielhang, wo Zenhäusern andriften musste, kommt der Franzose aber wesentlich sauberer durch und holt noch einmal auf. Dennoch bleibt er hinter dem Schweizer.

10:28

Los geht es mit Ramon Zenhäusern. Oben ist der Kurs relativ direkt gesetzt. Im Zielhang ist es drehender. Dort steht Zenhäusern einmal sehr hart auf der Kante. Aber ganz große Fehler sind nicht zu sehen, und an den vergangenen Tagen war Startnummer eins ja kein Nachteil.

INFO

Das Favoritenfeld ist groß. Mindestens 15 Fahrern ist hier eine Podiumsplatzierung zuzutrauen, darunter mindestens je drei Österreichern und Schweizern. Noch zu kämpfen hat diesen Winter Henrik Kristoffersen aus Norwegen, trotz seines Sieges in Madonna di Campiglio. Dennoch sollte man den Riesenslalom-Weltmeister nie unterschätzen. Der bisher stabilste Slalomläufer der Saison war ein ehemaliger "Bruchpilot". Nach tollen Platzierungen führt Manuel Feller aus Österreich den Disziplinweltcup an.

INFO

69 Fahrer sind gemeldet, darunter sechs Deutsche. Aussichtsreichster ist natürlich Zagreb-Sieger Linus Straßer, der mit Nummer 15 ins Rennen geht. Für alle anderen geht es um die Qualifikation für den zweiten Durchgang, was Sebastian Holzmann bisher bei jedem Slalom des Winters gelungen ist.