Die deutsche Kandidatur hat beim Kongress des Internationalen Ski-Verbandes FIS am Mittwoch und Donnerstag in Mailand allerdings starke Konkurrenz: Neben dem Schweizer Crans-Montana, das sich ebenfalls erfolglos schon für 2025 beworben hatte, stehen erstmals Soldeu in Andorra und Narvik in Norwegen zur Abstimmung. Wahlberechtigt sind die 16 Council-Mitglieder der FIS, darunter auch DSV-Präsident Franz Steinle.
Als sicher gilt, dass der 2021 gewählte FIS-Präsident Johan Eliasch im Amt bestätigt wird - er ist einziger Kandidat. Unklar ist dagegen, ob er seine angestrebten Reformen vor allem im alpinen Bereich durchsetzen kann: Die Pläne, die er zu den einzelnen Disziplinen, zum Weltcup-Kalender sowie zur Vermarktung vorgelegt hat, stießen und stoßen auf erbitterten Widerstand.
Eliasch brachte Weltcup-Rennen in der Skihalle in Dubai ins Gespräch, die Reduzierung des Riesenslaloms auf einen Lauf, mehr Sprint-Abfahrten, neue Kombinationswertungen - und zusätzliche Rennen in Asien und Nordamerika. Diesen fielen zunächst die Rennen der Männer auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen zum Opfer, in der nun kursierenden Kalender-Version sollen sie wieder aufgeführt sein.
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Keine Diskussionen dürfe es dagegen um die anderen Ski-Weltmeisterschaften ab 2025 geben - sie sind nur noch formell zu bestätigen: Oberstdorf richtet demnach die Skiflug-WM 2026 aus, das schwedische Falun die nordische WM 2027, das Montafon in Österreich die Snowboard- und Ski-Freestyle-WM 2027.
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(SID)

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